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Trinidad ist eine Stadt mit circa 36.000 Einwohnern. Sie liegt in der Provinz Sancti Spíritus an der zentralen Südküste Kubas.
Trinidad wurde 1513 von dem Seefahrer Diego Velázquez de Cuéllar mit dem Namen Villa De la Santísima Trinidad gegründet. Hernán Cortés brach von hier aus zur Expedition auf, die zur Eroberung Mexikos führte.
Trinidad war noch bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts nicht auf dem Landweg vom Rest des Landes aus zu erreichen. So wurden im 16. bis 18. Jahrhundert an der spanischen Krone vorbei Handelsbeziehungen zu anderen Ländern aufgebaut. Mit Tabak, Zucker und Viehzucht wurde einiger Reichtum aufgebaut. Die Stadt erlitt 3 Plünderungen, welche die wirtschafliche Entwicklung jedoch nicht nachhaltig stören konnten.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Trinidad eine der bedeutendsten Zuckermetropolen Kubas. Durch Sklavenaufstände aber auch durch den allgemeinen Niedergang der Zuckerproduktion endete die Blütephase der Stadt.
Erst in den 1950er Jahren erlebte Trinidad wieder einen Aufschwung durch die neue Straßenverbindung nach Cienfuegos und Sancti Spíritus. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre war die wenige Kilometer nördlich der Stadt gelegene Sierra de Escambray Rückzugsgebiet konterrevolutionärer Gruppen.
Seit 1988 ist die Stadt gemeinsam mit den 20 km außerhalb liegenden Zuckerrohrplantagen von Valle de los Ingenios Weltkulturerbe der UNESCO.
Eine der größten Touristenattraktionen ist die Plaza Mayor, deren Flair noch heute an die Kolonialzeit erinnert. Alle bedeutenden Museen sind rund um diesen Platz zu finden. Das koloniale Zentrum ist zum großen Teil in seiner alten Substanz erhalten.
Ausflugsziele in der Nähe von Trinidad sind der Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray, das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios.
Auf der nahe Trinidad gelegenen Halbinsel Ancón gibt es einige gute all-inklusive Hotels mit Sandstränden und Schnorchelmöglichkeiten.

