Kuba Kleingruppenreise:Von Trinidad über Santiago de Cuba nach Holguin – 12 Tage / 11 Nächte

Buchungscode: CU-ERL-V-GT-0016
Kuba Kleingruppenreise: Von Trinidad über Santiago de Cuba nach Holguin – 12 Tage / 11 Nächte

In Trinidad, der alten Kolonialstadt an der Karibikküste, beginnt diese Reise. Sie führt Sie u. a. weiter nach Camagüey, Bayamo, in die Karibikmetropole Santiago de Cuba und bis in den "wilden Osten" von Kuba, u.a. mit Guantanamo, Baracoa und dem Humboldt-Nationalpark. Diese Reise "Von Trinidad über Santiago de Cuba nach Holguin" ist ein in sich geschlossenes und buchbares Reiseangebot. Sie ist zugleich aber auch der zweite Teil unserer Reise-Trilogie "Kuba 1-2-3", mit der Sie sukzessive und in mehreren Anläufen die ganze Insel erobern können.

PREISE UND ANFRAGEFORMULAR

Kuba Kleingruppenreise:Von Trinidad über Santiago de Cuba nach Holguin – 12 Tage / 11 Nächte

1. Tag: Ankunft

Herzlich willkommen in Kuba und zum Start Ihrer Rundreise "Von Trinidad über Santiago de Cuba nach Holguin". Der heutige Tag ist für Ihre Ankunft in Trinidad vorgesehen.

Sollten Sie für die Anreise Transfers ab Havanna oder Varadero benötigen, dann können Sie diese gerne über uns buchen.

Übernachtung in einer Casa Particular (Privatpension) mit ÜF in Trinidad. (Ein Hotel-Upgrade ist optional möglich: z. B. Las Cuevas, La Ronda oder das Iberostar Trinidad – je nach Verfügbarkeit).





Casa Particular in Trinidad
In Trindidad haben wir eine Privatpension für Sie reserviert. Klicken Sie für mehr Informationen.



2. Tag: Trinidad

Frühstück in der Unterkunft.

Wir starten mit einer Stadtführung in Trinidad (diese Führung kann in Ausnahmefällen auch in englischer Sprache durchgeführt werden – je nach Verfügbarkeit). Das Reiseprogramm ab dem Folgetag wird garantiert mit deutschsprachiger Reiseleitung erfolgen.

Trinidad ist eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte in der gesamten Karibik und zählt deshalb zum Weltkulturerbe der UNESCO! Bei einer unvergesslichen Stadtführung werden Sie eine nahezu komplett aus dem 18. Jahrhundert erhaltene, koloniale Stadt erobern. Oder vielmehr: Die Stadt wird Sie erobern! Der aus dem Zuckerhandel resultierende, damalige Reichtum dieser Hafenstadt lässt sich noch heute sehr deutlich erahnen. Besteigen Sie im alten Zentrum der Stadt im Gemeindemuseum die Dachterrasse (Palacio Cantero). Von hier aus haben Sie den besten Ausblick über die Stadt!

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Nachmittags besuchen Sie ein weiteres Highlight. Eingeklemmt zwischen dem Escambray Gebirge und der karibischen Südküste liegt das sehr fruchtbare "Valle de los Ingenios". Diese Region und der ehemalige Sklavenwachturm Manaca Iznaga erinnern an die Zeit der Sklavenhaltung auf den gewaltigen Zuckerrohrplantagen. Das Tal der Zuckermühlen zählte einst zu Kubas wichtigsten Zuckeranbauzentren und schuf die Basis des Wohlstands der Oberschicht von Trinidad. In der Zuckerepoche sind in Trinidad einige adlige Familien unbeschreiblich reich geworden, da sie den gesamten Zuckerrohranbau und den Handel in Trinidad kontrollierten. Heute sind davon noch die Ruinen der Zuckermühlen, Sklavenunterkünfte und Lagerhäuser zu sehen.

Übernachtung in einer Casa Particual in Trinidad mit ÜF. (Ein Hotel-Upgrade ist optional möglich: z. B. Las Cuevas, La Ronda oder das Iberostar Trinidad – je nach Verfügbarkeit).

3. Tag: Trinidad – Sancti Spiritus – Camagüey

Frühstück in der Unterkunft. Danach werden Sie die weiteren Teilnehmer der Kleingruppenreise kennenlernen.

Heute fahren Sie über Sancti Spiritus weiter nach Camagüey, eine 1815 gegründete Stadt, die mit über 300 Hektar nicht nur das landesweit größte Stadtzentrum hat, sondern auch das, welches mit am besten erhalten ist. Wer sich im Herzen Camagüeys aufhält entdeckt die Geschichte von Jahrhunderten.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Während einer Stadtführung wird Ihnen auffallen, dass die Straßen Camagüeys nicht einem sonst üblichen Schachbrettmuster gleichen, sondern gekrümmt durcheinander verlaufen – ein wirklicher Irrgarten. Der Grund ist, dass die Einwohner die vielen Überfälle der Seeräuber, die in den vielen Kirchen reiche Beute vermuteten, satt hatten und lieber in einem Labyrinth lebten. Bei einer Stadtbesichtigung lernen Sie u.a. den Agramonte Park kennen.

Der weitere Nachmittag widmet sich einem ganz besonderem Projekt: Camaquito. Dieses Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche in Kuba mit diversen kleineren Vorhaben in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur und Gesundheit. Camaquito wurde in der Schweiz und Deutschland gegründet und gilt dort als gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation. Die Hilfe richtet sich gezielt auf die Provinz Camagüey – speziell an Kinder und Jugendliche – mit diversen kulturellen Einrichtungen und Aktivitäten. Beispiele sind das Kindertheater La Andariega, das Ballet de Camagüey oder das Café Literario von der Asociación Hermanos Saíz. Sie lernen das Projekt mit Beispielen kennen.

Übernachtung in einem der Hotels wie z. B. Hotel Colon, Gran Hotel oder in Casas Particulares (je nach Verfügbarkeit) in Camagüey mit ÜF.

Hotel Colon **
Das Hotel liegt an der Hauptstraße Camagüeys. Klicken Sie für weitere Informationen.




4. Tag: Camagüey – Bayamo – Santiago de Cuba

Nach dem Frühstück führt die Rundreise weiter nach Bayamo, die 1513 vom ersten Gouverneur Spaniens, Diego Velasquez, als zweite Hauptstadt Kubas gegründet wurde. Dieses verschlafene karibische Städtchen lässt kaum erahnen, dass hier einst die Idee eines von Spanien unabhängigen Kuba geboren wurde. Stadtrundfahrt unter anderem mit Besuch des Céspedes Parks.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Auf dem Weg zum heutigen Ziel – Santiago de Cuba – besichtigen Sie unterwegs die berühmte Basilika de Nuestra Señora del Cobre. Die Kirche thront bei El Cobre auf einem Berg, mitten in der Sierra Maestra. Die heiligste Pilgerstätte Kubas enthält den Schrein der Nationalheiligen La Virgen de la Caridad (Jungfrau der Barmherzigkeit), die von Gläubigen auch Cachita genannt wird.

Übernachtung im Hotel Versalles bzw. in Casas Particulares (oder gleichwertig) in Santiago de Cuba mit ÜF (ein Hotelupgrade ist optional möglich: Z.B. Melia Santiago oder Casa Granda – je nach Verfügbarkeit).

Hotel Versalles ***
In der Stadt und doch in der Natur. Klicken Sie für weitere Informationen.




5. Tag: Santiago de Cuba

Frühstück in der Unterkunft.

Den heutigen Tag nutzen wir um Santiago de Cuba zu entdecken! Santiago de Cuba ist eine karibische Kolonialstadt im wahrsten Sinne und bietet neben aktuellen auch viele geschichtliche Highlights. Sie werden einige interessante Orte erkunden wie u. a. den Antonio Maceo Revolutionsplatz, eines der spannenden Museen (variiert je nach Öffnungszeiten), den zentralen Platz Céspedes sowie eine kulturelle Institution: die Casa de la Trova. Die dort stattfindenden, abendlichen Tanzveranstaltungen mit Live-Musik sind Legende.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Weiter geht es zur sehenswerten Festungsanlage „El Morro“ am Eingang zur Bucht von Santiago de Cuba mit einem herrlichen Blick auf die Bucht, die Stadt und das weite, blaue karibische Meer.

Der weitere Nachmittag steht zur freien Verfügung. Langweilig wird es in Santiago de Cuba gewiss nicht. Ein weiterer interessanter Ort ist z. B. der Friedhof „Santa Iphigenia“, auf dem viele Nationalhelden von Kuba begraben liegen. Darunter auch José Martí, einer der größten kubanischen Volkshelden überhaupt. An seinem Grab gibt es in regelmäßigen Abständen eine Wachablösung, die überaus sehenswert ist. Interessant ist auch das Familiengrab der Familie Bacardi, die mit dem Rumgeschäft eine bedeutende Rolle in der Entwicklung von Santiago de Cuba gespielt hat.

Auch das Bacardi-Museum und das älteste Haus Kubas, das vom ersten spanischen Vizekönig Diego Velasquez bewohnt wurde, können besucht werden. Abends ist der Besuch der „Casa de la Trova“ direkt bei der „Plaza Central“ oder der Tropicana Show empfehlenswert – ein Mekka für alle Liebhaber von kubanischer Musik sowie den dazu gehörenden Tänzen.

Übernachtung im Hotel Versalles bzw. in Casas Particulares (oder gleichwertig) in Santiago de Cuba mit ÜF (ein Hotelupgrade ist optional möglich: Z.B. Melia Santiago oder Casa Granda – je nach Verfügbarkeit).

6. Tag: Santiago de Cuba

Frühstück in der Unterkunft.

Santiago ist nicht nur die zweitgrößte Metropole Kubas, sondern hat auch phantastische, traditionsreiche Naturregionen zu bieten. Diese werden wir heute auf einer besonderen Jeep-Exkursion erkunden. Östlich von Santiago de Cuba führt bei Las Guasimas eine Seitenstraße über Serpentinen ins Gebirge. Nach dem Frühstück machen Sie sich auf diesen Weg und erreichen den Naturschutzpark „La Gran Piedra“. Ein riesiger Felsen ist dort durch Erosion an allen Seiten so freigelegt worden, dass man meint, er müsste jeden Moment herabstürzen und ins Meer rollen. Erfrischend ist auch das lokale und relativ kühle Klima in der grünen und artenreichen Gebirgskette. Von oben kann man auch das unvergessliche Panorama von Bergwelt und Meer genießen.Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Weiter geht es mit einer Wanderung. Diese Bergregion ist Heimat der Cafetales – der Kaffeeplantagen. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelten zunächst französische Pflanzer aus diesem Kaffee ein erfolgreiches Exportprodukt und bauten diverse Cafetales in den bewaldeten Bergen der Gran Piedra auf. Es bestand zu Hochzeiten ein ganzes Netzwerk von ca. 60 Anlagen in dieser Region. Die Produktion hat immerhin überlebt. Doch Kaffee wird heute nur mehr in sehr kleinem Maßstab angebaut und verarbeitet. Wir werden das historische Cafetal Isabelica besuchen. Es überliefert und erhält diese Zeugnisse der Arbeitsleistung vergangener Zeiten und zählt heute zu einer der Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes.

Am Abend sind wir auf einer typischen Finca (Bauernhof) zum Abendessen eingeladen. Die Eigentümer der Finca sind herzliche Gastgeber und können Ihnen Interessantes zu ihrem Leben auf dem kubanischen Land erzählen.

Übernachtung im Hotel Versalles bzw. in Casas Particulares (oder gleichwertig) in Santiago de Cuba mit ÜF (Ein Hotelupgrade ist optional möglich: Z.B. Melia Santiago oder Casa Granda – je nach Verfügbarkeit).
 

7. Tag: Santiago de Cuba – Guantanamo

Nach dem Frühstück begeben Sie sich in eine selten besuchte aber sehr berühmte Provinz Kubas: Guantanamo. Die Guajira Guantanamera, das weltbekannte kubanische Lied nach Worten des kubanischen Dichters José Martí mit seiner eingängigen Melodie macht neugierig auf die östlichste Provinz und die gleichnamige Hauptstadt.

Die Stadt liegt ca. 40 km hinter der Bucht von Guantanamo, deren Eingang beidseitig vom gleichnamigen US-Marine-Stützpunkt besetzt und versperrt ist. Der Stützpunkt ist zum kubanischen Territorium hin komplett von einer militärischen Sperrzone umgeben. Die Sicht dorthin ist durch einige Hügel versperrt, an einigen Stellen kann man jedoch einen Blick auf diesen Hotspot der Weltpolitik werfen. Caimanera ist beispielsweise einer dieser Orte an der Westseite der Bucht – welchen Sie natürlich besuchen werden.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Weiter geht es mit einem weiteren Highlight des Tages: Die Exkursion in Guantanmo wird Ihnen eine Stadt zeigen, welche kaum vom Tourismus berührt wird – absolut zu Unrecht wie wir meinen! Die koloniale Architektur der Stadt Guantanamo zeigt, dass die Hafenstadt glanzvolle Zeiten gekannt hat. Weite Teile wurden mittlerweile wieder fachgerecht restauriert – es ist eine absolut sehens- und erlebenswerte Perle entstanden: Guantanamo ist eine traditionsreiche und neben Baracoa wohl mit die authentischste Stadt Kubas!

Übernachtung im Hotel Marti oder in Casas Particulares (oder gleichwertig - je nach Verfügbarkeit) in Guantanamo mit ÜF.

Hotel Marti **
Das Hotel liegt zentral in der Altstadt von Guantanamo beim Park Jose Marti. Klicken Sie für weitere Informationen.




8. Tag: Guantanamo – Baracoa

Frühstück im Hotel.

Der Tag beginnt mit einer längeren und doch erlebnisreichen Strecke. Das Tagesziel ist Baracoa, die älteste und abgelegenste Stadt Kubas und zudem die erste Hauptstadt des Landes nach der Kolonialisierung. Die Straße nach Baracoa führt von der Südküste zur Nordküste der Insel. Die 50km lange Straße durch das Gebirge, genannt „Farola“, ist in Kuba sehr berühmt. Sie ist die einzige Strecke mit zahlreichen Serpentinen und durchquert ganz unterschiedliche Klimazonen und Höhenlagen mit ständig wechselnder Flora. Vom Pass „paso de Cuba“ haben Sie einen fantastischen Blick auf die Südküste.

Sie fahren weiter durch mehrere Dörfer, in denen die Kleinbauern direkt an der Straße tropische Früchte, aber auch Kakaoprodukte verkaufen. Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Angekommen in Baracoa werden Sie bei einer Stadtführung sehen, dass Baracoa ein Ort für sich ist. Nicht nur seine abgeschiedene Lage im äußersten Osten – auch der Lebensstil zeigt das. Selbst die Kubaner behaupten, dass hier die Uhren langsamer gehen, als im Rest des Landes. Sehenswert ist das massive Holzkreuz „la cruz de Parra“ in der Kirchenruine ‚nuestra Sra de Asuncion“. Das Kreuz wurde angeblich von Christoph Columbus mitgebracht und hier bei seinem ersten Besuch aufgestellt. Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert von Piraten zerstört. Das Kreuz aber hat überlebt und ist heute die älteste erhaltene katholische Reliquie in der „neuen Welt“.

Am Abend können Sie auf eigene Faust z.B. eines der vielen privaten „Wohnzimmer“ Restaurants, genannt „Paladar“ besuchen. In der örtlichen „Casa de la Trova“ wird einheimische Musik gespielt und getanzt.

Übernachtung im Hostal La Habanera, Hostal 1511, La Rusa oder in Casas Particulares (oder gleichwertig - je nach Verfügbarkeit) in Baracoa mit ÜF.

Hotel La Habanera ***
Zentral gelegen im historischen Stadtzentrum von Baracoa. Klicken Sie für weitere Informationen.



9. Tag: Baracoa

Frühstück im Hotel.

Es geht zunächst wieder ein wenig „zurück“ in den Osten. Sie werden sehen, dass die Besiedelung spärlicher wird. Hier leben die letzten Nachfahren der indianischen Einwohner Kubas. Auf dem Weg in diese Region passieren Sie den „Paso de los Alemanes“, einen natürlichen Felstunnel.

Bei „La Maquina“ führt ein Landweg bis zur „Punta Maisi“, dem östlichsten Punkt Kubas. Von hier sind es weniger als 80 km hinüber zur Insel Haiti. Gegen ein kleines Trinkgeld können Sie (meist) auch den dortigen, historischen Leuchtturm besteigen. Er bietet eine schöne Aussicht. Alleine schon die Fahrt zur östlichsten Inselspitze Kubas ist ein Erlebnis für sich. Phänomenal wie sich die Vegetation innerhalb weniger Kilometer ändert. Von tropischen Wäldern hin zu einer nahezu wüstenartigen Küstenlandschaft.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Boca de Yumuri – die Mündung des Flusses Rio Yumuri sieht bereits bei der Anfahrt sehr interessant aus. Per Boot tauchen Sie ein in einen der Canyons, die der Fluss über lange Zeit ausgewaschen hat. Flussaufwärts verengt sich das steile Flussufer zu einer eindrucksvollen Schlucht.

Das nächste Highlight folgt im Anschluss: Sie lernen Grundsätzliches zur Kakaoproduktion kennen. Die meisten werden dabei überrascht sein. Oder wussten Sie, dass die Blüte und Frucht direkt am Stamm wachsen?

Übernachtung im Hostal La Habanera, Hostal 1511, La Rusa oder in Casas Particulares (oder gleichwertig - je nach Verfügbarkeit) in Baracoa mit ÜF.

10. Tag: Baracoa

Der heutige Tag beginnt nach dem Frühstück mit der Fahrt entlang der Atlantikküste zum Humboldt Nationalpark. Der „Parque Humboldt“ ist ein einzigartiges Naturrefugium mit vielen endemischen Arten von Flora und Fauna. Bei unserer Wanderung in dieser Naturregion werden wir durch einen spezialisierten Parkranger begleitet, der sich durch sein umfangreiches Fachwissen auszeichnet und viel Interessantes über die Region zu erzählen weiß. Mit etwas Glück werden Sie z. B. den weltweit kleinsten Frosch sehen … und sich während der Wanderung mit einem beherzten Sprung ins kühle Nass erfrischen.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Am Nachmittag fahren wir zum Rio Toa, Kubas wasserreichstem Fluss. Rechts und links des Ufers werden Sie während einer Bootsfahrt inmitten tropischer Vegetation viel Interessantes entdecken können.

Anschließend geht es zurück nach Baracoa.

Wir empfehlen Ihnen den Abend für Unternehmungen auf eigene Faust: z. B. ein romantisches Essen in einem der vielen Privatrestaurants (Paladares). Evtl. finden Sie auch ein Lokal mit dem fast nur hier bekannten Musikstil Changüi. Oder sehen Sie eine „Tumba francesa“ – hörenswert!

Übernachtung im Hostal La Habanera, Hostal 1511, La Rusa oder in Casas Particulares (oder gleichwertig - je nach Verfügbarkeit) in Baracoa mit ÜF.

11. Tag: Baracoa – Cayo Saetia / Pinares de Mayari

Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von Baracoa und fahren entlang der malerischen Nordküste mit vielen Buchten und vorgelagerten Inseln in Richtung Holguin. Insbesondere am Anfang der Strecke, in der Nähe der Stadt Baracoa, wird die Vegetation bezaubernd schön und die Straßen sind von Palmen und tropischen Pflanzen gesäumt. Als negatives Kontrastprogramm liegt auf Ihrem Weg allerdings auch die Industrieregion um die Stadt Moa. Diese Region lebt von der Nickelindustrie, die durchaus auch ihre Spuren in der Natur hinterlassen hat.

Das heutige Reiseziel ist Cayo Saetia, das ca. 42 Quadratkilometer große Eiland vor der Bahia de Nipe. Auf dieser exotischen Insel mit Mangroven, Sand- und Felsbuchten und savannenartiger Vegetation mit kleinen Waldbeständen wurde vor Jahrzehnten afrikanisches Wild wie Zebras, Antilopen und Strauße für die Jagdfreunde ausgesetzt – bis in die 1990er Jahre reserviert für Parteifunktionäre, Staatsgäste und die kubanische Oberschicht. Sie kommen jedoch nicht nur deshalb hierher, sondern auch um die Abgeschiedenheit der Insel, die herrlichen kleinen felsgesäumten Sandbuchten oder das nahe Riff zu erleben.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Abendessen und Übernachtung im Hotel Cayo Saetia (je nach Verfügbarkeit) mit AI.

Hotel Cayo Saetia ***
Sie übernachten mitten im Naturschutzgebiet auf der Insel Cayo Saetia. Klicken Sie für weitere Informationen.



Alternativ:
Sollte das Hotel Cayo Saetia nicht verfügbar sein, fahren Sie weiter bis Pinares de Mayari – gelegen inmitten des La Mansura Nationalparks. Das Hotel ist idyllisch in der Sierra de Cristal gelegen, ein Ausgangspunkt für spannende Ausflüge in die Region. Man hat hier die Möglichkeit den tropischen Regenwald, wilde Orchideen u.v.a.m. zu erkunden. Kuba authentisch – und weitab der üblichen Touristenpfade.

Abendessen und Übernachtung im Hotel Pinares de Mayari mit HP.

Hotel Pinares de Mayari ***
Natur pur in einem Gebiet mit der größten biologischen Vielfalt in Kuba. Klicken sie für weitere Informationen.



12. Tag: Cayo Saetia / Pinares de Mayari – Banes – Holguin

Frühstück im Hotel.

An beiden Orten – Cayo Saetia und Pinares de Mayari – beginnt der Tag mit Freizeit. In Cayo Saetia können Sie z. B. auf Entdeckertour gehen oder die Zeit am schönen Strand genießen. In Pinares de Mayari bietet sich u. a. eine Wanderung zu den Wasserfällen Salto Guayabo an – empfehlenswert!

Mittagessen in einem Restaurant der Region.

Sie fahren weiter in Richtung Holguin, machen auf dem Weg jedoch noch einen Abstecher nach Banes. Hier befindet sich die Ausgrabungsstädte „Chorro de Maita“ mit einem Museum zum Thema der indianischen Urbevölkerung.

Die Route führt weiter zum Örtchen Biran: Ein Dorf in dem auch ein paar Wurzeln der Weltgeschichte liegen. Hier befindet sich die ehemalige Finca der Familie Castro, die noch weitgehend original erhalten ist. Auf dem weitläufigen Areal kann man erfahren wie die Brüder Fidel und Raul Castro aufgewachsen sind und wie zur damaligen Zeit die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Finca-Eigentümer und ihrer Arbeiter waren. Heute ist die Finca ein Revolutionsmuseum (die Öffnungszeiten variieren – ein Besuch der Gehöfte kann nicht garantiert werden).

In Holguin angekommen erhalten Sie bei einer kurzen Stadtführung einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Holguin wird in Kuba auch Stadt der Parks genannt. Allein in der Altstadt gibt es deren vier! Mit der gleichen Berechtigung könnte man den Ort auch „Stadt des Bieres“ nennen, denn alle namhaften kubanischen Biere werden hier gebraut: z.B. Crystal, Mayabe oder Bucanero…

Ihre Entdecker-Rundreise durch den „wilden Osten“ Kubas endet an den Traumstränden von Guardalavaca in der Region Holguin. Sie können dort eine erholsame Badeverlängerung anschließen. Es stehen etliche Hotels verschiedener Kategorien zur Verfügung: Von preiswert im 3*-Segment bis hin zu exklusiven Hotelanlagen im 5*-Bereich. Bitte teilen Sie uns einfach ihre Vorstellungen mit. Kontakt. Wir senden Ihnen einen für Sie unverbindlichen Reisevorschlag, der sicherlich ihren Wünschen entsprechend wird.

Alternativ können Sie auch eine Nacht in einem der Stadthotels in Holguin bleiben und am Folgetag mit einem Inlandflug zurück nach Havanna reisen.

Diese Leistungen sind im Reisepreis beinhaltet:

 

    • Transfers gemäß vorstehender Reiseausschreibung.
    • Führungen und Exkursionen gemäß vorstehender Reisebeschreibung.
    • Deutschsprachige Reiseleitung an allen Programmtagen. In den Zeiten für Unternehmungen auf eigene Faust hilft Ihnen zuvor Ihr Reiseleiter mit Tipps und gibt ggf. organisatorische Hilfestellungen.
    • Übernachtungen wie in vorstehender Reiseausschreibung angegeben (an einzelnen Aufenthaltsorten kann je nach Verfügbarkeit und gegen Aufpreis ein Hotelupgrade auf eine höhere Kategorie durchgeführt werden: Bitte sprechen Sie uns ggf. darauf an – wir beraten Sie gerne).
    • Verpflegung: Gemäß vorstehender Programmausschreibung.


       Im Preis nicht beinhaltet sind folgende Leistungen:

       

        • Hin- und Rückflug nach Kuba.
        • Touristenkarte (Einreisevisum). Dies können Sie bei uns optional zum Preis von € 25,-- / Reiseteilnehmer mitbuchen.
        • Besichtigungen und Eintrittsgelder sofern im Programmablauf nicht ausdrücklich als inklusive gekennzeichnet.
        • Trinkgelder, Getränke sowie persönliche Ausgaben.

         

        PREISE:
        Die unter "Preise und Buchungsanfrage" angegebenen Preise gelten für eine Mindestteilnehmerzahl von 3 Personen. Sofern Sie diese Rundreise ab 2 Personen durchführen wollen, ist dies gegen Aufpreis möglich. Die saisonal gültigen Aufpreise entnehmen Sie bitte der unter PREISE UND ANFRAGEFORMULAR eingestellten Preisübersicht.

        Buchungsabwicklung:

        • Die erste Buchung von 2 Personen für einen dezidierten Starttermin wird mit dem entsprechenden Reisepreis unter "Preise und Buchungsanfrage" zzgl. dem o.g. Aufschlag berechnet. Wenn für den gleichen Starttermin noch Buchungen für mind. 1 weitere Person eingeht, vermindern wir automatisch den Reisepreis für die erste Buchung von 2 Personen und senden Ihnen eine aktualisierte Rechnung zu - Ggf. erfolgte Überzahlungen erstatten wir VOR dem Reisestart via Überweisung.
        • Sofern für einen dezidierten Starttermin bereits Buchungen für mind. 2 Personen vorliegen, berechnen wir bei Buchungsbestätigung automatisch den Reisepreis unter "Preise und Buchungsanfrage" (ohne Aufschlag).


        WICHTIGE ZUSATZINFORMATIONEN ZU DIESER REISE

        Die Durchführung dieser Reise erfolgt ausschließlich in kleineren Gruppen von 4 bis maximal 12 Reiseteilnehmern. Wir garantieren die Durchführung ab einer Teilnehmerzahl von 4 Personen. Für einen überschaubaren, fairen Aufpreis ist auch eine Durchführung ab 2 Personen möglich.

        Die Teilnahme an Fahrten mit privaten Transportmitteln wie z.B. Bicitaxi und Oldtimern und die Unterbringung in Casas Particulares (Privatpensionen) erfolgt auf eigenes Risiko der Reiseteilnehmer. So verfügen Oldtimer, bauartbedingt, z.B. weder über Airbags und oftmals auch nicht über (keine) Sicherheitsgurte, weil eine derartige Einrichtung zur damaligen Zeit nicht vorgesehen war.

        Privatpensionen in Kuba / Casas Particulares

        Casas Particulares / Privatpensionen sind in Kuba meist einfach und zweckmäßig eingerichtet – landestypisch. Sie werden ein Entwicklungsland bereisen. Luxus oder europäische Standards dürfen auf keinen Fall erwartet werden! Die meisten Casas Particulares verfügen über Klimaanlage und über fließendes, warmes Wasser, allerdings sollte gelegentlich mit technisch begründeten Ausfällen gerechnet werden. Letzteres gilt jedoch auch für viele der kubanischen Hotels – insbesondere im Landesinneren. Der Vorteil der Casas Particulares liegt im Vergleich zu vielen Hotels jedoch im aufmerksamen Service, sprich an der Gastfreundschaft der Kubaner. Die Privatpensionen werden meist familiär betrieben. Das Frühstück findet also z.B. oftmals am Wohnzimmer- oder Küchentisch der Familie statt. Die Casa-Wirte werden sich in aller Regel zurückhalten, um ihre Privatsphäre zu gewährleisten. Wenn Sie jedoch Interesse zeigen, werden sie Ihnen viel über sich, Land und Leute oder ihr Alltagsleben erzählen und ebenfalls ehrlich gemeintes Interesse an ihrem Leben in Europa zeigen. So lernen Sie Kuba authentischer kennen, als dies mit vielen anderen Reiseformen möglich wäre. So manches Mal werden ihre Gastgeber Ihnen auch den einen oder anderen "Geheimtipp" für ihre Unternehmungen auf eigene Faust geben können, welche Sie in keinem Reiseführer finden werden. Der direkte Kontakt mit den Casa-Wirten und die im Gegensatz zu meist abgeschotteten Hotelanlagen enge Einbindung in das kubanische Wohnumfeld bietet in unseren Augen einige Vorteile. So kann es z.B. bei einer Geburtstagsfeier in der Gastfamilie, bei einer Hochzeit in der Nachbarschaft oder einfach auch während einer gemütlichen Feier am Wochenende etwas lauter werden. Gute Stimmung, karibische Mentalität und kubanische Musik tragen dazu bei – etliche Casa-Wirte laden dann auch ihre Pensionsgäste zum Mitfeiern ein. Erleben und erfahren Sie mehr über kubanische Traditionen, Gebräuche, das Alltagsleben – über Kuba und Kubaner.

         

        Wichtiger Hinweis: In den Privatpensionen stehen meist nur Stromanschlüsse mit 110 Volt / amerikanische Steckernorm zur Verfügung. Wir empfehlen deshalb dringend geeignete Geräte sowie einen passenden Anschluss-Adapter von Europa mitzunehmen. Stromadapter sind in Kuba nur vereinzelt erhältlich.


        Leistungsänderungen:
        Der Programmablauf und / oder die Hotelleistungen können z.B. aus technischen oder witterungsbedingten Gründen kurzfristig, aber ohne Minderung der Gesamtleistung geändert werden. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir uns mit allen Kräften bemühen, in solchen Fällen zumindest einen gleichwertigen Ersatz für Sie zu leisten.