Buchungscode: CU-PRV-V-GT-0017
Erlebnis Rundreise: Der authentische Osten – Von Santiago de Cuba über Baracoa nach Holguin" 9 Tage / 8 Nächte
 

1. Tag: Holguín – Santiago de Cuba (#,#,A)
Herzlich willkommen in Kuba und zum Start Ihrer "Erlebnis Rundreise: Der authentische Osten - Von Santiago über Baracoa nach Holguin“.

Der heutige Tag ist für Ihre Ankunft in Santiago de Cuba vorgesehen. Wir empfangen Sie am Internationalen Flughafen von Holguín und starten mit dem Transfer im klimatisierten Fahrzeug (Transferdauer ca. 2,5 Stunden).

Check-in in Ihrer Unterkunft und anschließend Abendessen in einem landestypischen Restaurant.

2. Tag: Santiago de Cuba: (F,M,#)
Frühstück in der Unterkunft. Den heutigen Tag nutzen Sie um Santiago de Cuba zu entdecken! Santiago de Cuba ist eine karibische Kolonialstadt im wahrsten Sinne und bietet neben aktuellen auch viele geschichtliche Highlights. Sie werden einige interessante Orte erkunden, wie z.B. den Antonio Maceo Revolutionsplatz, eines der spannenden Museen (variiert je nach Öffnungszeiten), den zentralen Platz Céspedes und den beeindruckenden Friedhof „Santa Ifigenia“. Hier haben viele „geschichtsträchtige“ Personen bzw. Nationalhelden ihre letzte Ruhestätte gefunden: Darunter José Martí, einer der größten kubanischen Volkshelden überhaupt. An seinem Grab gibt es in regelmäßigen Abständen eine Wachablösung, die überaus sehenswert ist. Interessant ist auch das Familiengrab der Familie Bacardi, die mit dem Rumgeschäft eine bedeutende Rolle in der Entwicklung von Santiago de Cuba gespielt hat. Und auch der wohl bekannteste Kubaner, der am 25.11.2016 verstorbene Fidel Castro, hat auf diesem Friedhof seine letzte Ruhestätte gefunden.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Danach geht es weiter zur sehenswerten Festungsanlage „El Morro“ am Eingang zur Bucht von Santiago de Cuba mit einem herrlichen Blick auf die Bucht, die Stadt und das weite, blaue, karibische Meer. Diese imposante Festung wurde ab 1683 gebaut und vor allem zur Absicherung der Stadt Santiago vor Piratenangriffen konzipiert.

Der späte Nachmittag steht zur freien Verfügung. Langweilig wird es Ihnen in Santiago de Cuba gewiss nicht.

Am Abend werden Sie ein Live Event mit typisch kubanischer Musik besuchen. Santiago ist bekannt für seine lebendige und temperamentvolle Musikszene. Davon können Sie sich bei der der Gelegenheit selbst überzeugen.

3. Tag: Santiago de Cuba – Gran Piedra – Santiago de Cuba (F,M,A)
Santiago de Cuba ist nicht nur die zweitgrößte Metropole Kubas. Die Stadt hat auch fantastische, traditionsreiche Naturregionen zu bieten. Diese werden Sie heute auf einer besonderen Jeep-Exkursion erkunden. Östlich von Santiago de Cuba führt bei Las Guasimas eine Seitenstraße über Serpentinen ins Gebirge. Nach dem Frühstück machen Sie sich auf diesen Weg und erreichen den Naturschutzpark „La Gran Piedra“. Ein riesiger Felsen ist dort durch Erosion an allen Seiten so freigelegt worden, dass man meint, er müsste jeden Moment herabstürzen und ins Meer rollen. Erfrischend ist auch das lokale und relativ kühle Klima in der grünen und artenreichen Gebirgskette. Von oben kann man auch das unvergessliche Panorama von Bergwelt und Meer genießen.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Weiter geht es dann mit einer Wanderung: Diese Bergregion ist Heimat der Cafetales – der Kaffeeplantagen. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelten zunächst französische Pflanzer aus diesem Kaffee ein erfolgreiches Exportprodukt und bauten diverse Cafetales in den bewaldeten Bergen der Gran Piedra auf. Zu Hochzeiten bestand ein ganzes Netzwerk von ca. 60 Anlagen in dieser Region. Die Produktion hat immerhin überlebt, doch Kaffee wird heute nur mehr in sehr kleinem Maßstab angebaut und verarbeitet. Sie werden das historische Cafetal Isabelica besuchen. Es überliefert und erhält diese Zeugnisse der Arbeitsleistung vergangener Zeiten und zählt heute zu einer der Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes.

Am Abend sind Sie auf einer typischen Finca (Bauernhof) zum Abendessen eingeladen. Die Eigentümer der Finca sind herzliche Gastgeber und können Ihnen Interessantes zu ihrem Leben auf dem kubanischen Land erzählen.

4. Tag: Santiago de Cuba – Guantanamo (F,M,A)
Nach dem Frühstück begeben Sie sich in eine selten besuchte, aber sehr berühmte Provinz Kubas: Guantanamo. Die Guajira Guantanamera, das weltbekannte kubanische Lied nach Worten des kubanischen Dichters José Martí mit seiner eingängigen Melodie, macht neugierig auf die östlichste Provinz und die gleichnamige Hauptstadt.

Die Stadt liegt ca. 40 km hinter der Bucht von Guantanamo, deren Eingang beidseitig vom gleichnamigen US-Marine-Stützpunkt besetzt und versperrt ist. Der Stützpunkt ist zum kubanischen Territorium hin komplett von einer militärischen Sperrzone umgeben. Die Sicht dorthin ist durch einige Hügel versperrt, an manchen Stellen kann man jedoch einen Blick auf diesen Hotspot der Weltpolitik werfen.

Das wollen Sie sicher anschauen! Sie nutzen dazu, sofern verfügbar, ein besonderes Verkehrsmittel: Einen regionalen Zug, welcher fast nie von Touristen benutzt wird. Das liegt auch daran, dass Touristen für diese Strecke eine besondere Erlaubnis benötigen, um welche wir uns natürlich für Sie kümmern. Startend in der Region von Guantanamo fahren Sie nach Caimanera, welches an der Westseite der Bucht von Guantanamo gelegen ist. (Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese normalerweise strikt abgeriegelte Zone manchmal auch für uns nicht zugänglich ist. Dies kann u. a. politische oder auch militärische Gründe haben. In diesem Fall werden wir mit Ihnen alternativ ein attraktives Alternativprogramm in der interessanten Region um Guantanamo machen.)

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Weiter geht es mit dem nächsten Highlight. Die Exkursion in Guantanmo wird Ihnen eine Stadt zeigen, die kaum vom Tourismus berührt wird – absolut zu Unrecht wie wir meinen! Die koloniale Architektur der Stadt Guantanamo zeigt, dass die Hafenstadt glanzvolle Zeiten gekannt hat. Weite Teile wurden mittlerweile wieder fachgerecht restauriert. Es ist eine absolut sehens- und erlebenswerte Perle entstanden. Guantanamo ist eine traditionsreiche und neben Baracoa wohl mit die authentischste Stadt Kubas!

Abendessen in einem landestypischen Restaurant und Übernachtung in Guantanamo.

5. Tag: Guantanamo – Maisí (F, M, A)
Frühstück im Hotel. Danach beginnt der heutige Tag mit einer längeren und doch überaus erlebnisreichen Strecke. Das Tagesziel ist „das Ende der Welt“ – die östliche Inselspitze Kubas: Maisí.

Sie werden auf einer vom Tourismus nahezu unberührten Straße immer entlang der Karibikküste fahren und dabei eine Strecke zurücklegen, die ganz unterschiedliche Klimazonen und Höhenlagen mit ständig wechselnder Flora durchquert. Der Wechsel der Klimazonen, zum Teil innerhalb weniger Straßenkilometer, ist einfach faszinierend. Sie fahren durch mehrere Dörfer, in denen die Kleinbauern direkt an der Straße tropische Früchte verkaufen, werden tolle Aussichtspunkte auf das karibische Meer und tropischen Urwald bis hin zu wüstenähnlichen Gegenden entdecken: Auf dieser Reiseetappe ist wirklich der Weg das Ziel.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant bzw. Lunchpaket (je nach Verfügbarkeit).

Nach unserer abenteuerlichen Fahrt gelangen Sie an die östlichste Inselspitze Kubas: Maisí. Von hier sind es weniger als 80 km hinüber zur Insel Haiti. Gegen ein kleines Trinkgeld können Sie (meist) auch den dortigen, historischen Leuchtturm besteigen; er bietet eine schöne Aussicht.

Dort, am „Ende der Welt“, werden Sie auch übernachten. Sie haben die dortige Unterkunft nicht etwa wegen ihres besonderen Standards ausgewählt! Es ist ein einfaches Hotel der 2* Landeskategorie. Das Highlight ist die Lage des Hotels in einem einzigartigen, wüstenähnlichen und direkt am Meer gelegenen Ambiente. Unser TIPP: Nutzen Sie am Abend oder in der Nacht die Hotelterrasse um den Sonnenuntergang bzw. den Sternenhimmel bei einem erfrischenden, kubanischen Cocktail zu genießen.

Abendessen im Hotel.

6. Tag: Maisí – Boca de Yumuri – Baracoa (F, M, #)
Frühstück im Hotel. Weiter geht es entlang der Küste. Jetzt aber auf der Atlantikseite Kubas!

Sie fahren zum Boca de Yumuri. Die Mündung des Flusses Rio Yumuri sieht bereits bei der Anfahrt sehr interessant aus. Per Boot tauchen Sie in einen der Canyons ein, die der Fluss über lange Zeit ausgewaschen hat. Flussaufwärts verengt sich das steile Flussufer zu einer eindrucksvollen Schlucht, wo Sie eine kurze Wanderung unternehmen werden.

Das nächste Highlight folgt direkt im Anschluss. Sie werden sich bei einem Bauern die für die Region so typische und wichtige Kakao Produktion anschauen. Dabei werden Sie auch feststellen, dass dieser Kakao einen besonderen, einzigartigen Geschmack hat.

Mittagessen in einem landestypischen Restaurant.

Anschließend geht es über den „Paso de los Alemanes“ weiter in Richtung Baracoa. Baracoa ist die älteste und abgelegenste Stadt Kubas und zudem die erste Hauptstadt des Landes nach der Kolonialisierung.

Dort angekommen werden Sie bei einer Stadtführung sehen, dass die Stadt ein besonderer Ort für sich ist. Nicht nur seine abgeschiedene Lage im äußersten Osten, auch der Lebensstil zeigt das. Selbst die Kubaner behaupten, dass hier die Uhren langsamer gehen als im Rest des Landes.

Sehenswert ist das massive Holzkreuz „La Cruz de Parra“ in der Kirchenruine "Nuestra Sra de Asuncion“. Das Kreuz wurde angeblich von Christoph Columbus mitgebracht und hier bei seinem ersten Besuch aufgestellt. Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert von Piraten zerstört. Das Kreuz aber hat überlebt und ist heute die älteste erhaltene, katholische Reliquie in der „Neuen Welt“.

Am Abend können Sie auf eigene Faust z.B. eines der vielen privaten „Wohnzimmer“-Restaurants, genannt „Paladar“ besuchen. In der örtlichen „Casa de la Trova“ wird einheimische Musik gespielt und getanzt.

Der Abend in Baracoa steht zur freien Verfügung.

7. Tag: Baracoa – Humboldt Nationalpark – Baracoa (F, M, A)
Der heutige Tag beginnt nach dem Frühstück mit der Fahrt entlang der Atlantikküste zum Humboldt-Nationalpark. Der „Parque Humboldt“ ist ein einzigartiges Naturrefugium mit vielen endemischen Arten von Flora und Fauna. Bei einer Wanderung in dieser Naturregion werden Sie zusätzlich durch einen spezialisierten Park-Ranger begleitet, der sich durch sein umfangreiches Fachwissen auszeichnet und viel Interessantes über die Region zu erzählen weiß. Mit etwas Glück werden Sie z. B. den weltweit kleinsten Frosch sehen. Wenn Sie wollen, dann können Sie sich während der Wanderung mit einem beherzten Sprung ins kühle Nass erfrischen.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Am Nachmittag fahren Sie zum Rio Toa, Kubas wasserreichstem Fluss. Rechts und links des Ufers werden Sie während einer Bootsfahrt inmitten tropischer Vegetation viel Interessantes entdecken können. Anschließend geht es zurück nach Baracoa, wo Sie zunächst Freizeit haben werden.

Am Abend laden wir Sie zu einem besonderen Abendessen in einem besonderen Ambiente ein. Lassen Sie sich überraschen!

Wir empfehlen Ihnen den weiteren Abend für Unternehmungen auf eigene Faust. Besuchen Sie zum Beispiel eines der Lokale mit dem fast nur hier bekannten Musikstil Changüi oder sehen Sie eine „Tumba francesa“. Hörenswert!

8. Tag: Baracoa – Cayo Saetia / Pinares de Mayari (F, M, A)
Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von Baracoa und fahren entlang der malerischen Nordküste mit vielen Buchten und vorgelagerten Inseln in Richtung Holguin. Insbesondere am Anfang der Strecke, in der Nähe der Stadt Baracoa, wird die Vegetation bezaubernd schön und die Straßen sind von Palmen und tropischen Pflanzen gesäumt. Als Kontrastprogramm liegt auf Ihrem Weg auch die Industrieregion um die Stadt Moa. Diese Region lebt von der Nickelindustrie, die durchaus leider auch ihre Spuren in der Natur hinterlassen hat.

Das heutige Reiseziel ist Cayo Saetia, das ca. 42 Quadratkilometer große Eiland vor der Bahia de Nipe. Auf dieser exotischen Insel mit Mangroven, Sand- und Felsbuchten und savannenartiger Vegetation mit kleinen Waldbeständen wurde vor Jahrzehnten afrikanisches Wild wie Zebras, Antilopen und Strauße für die Jagdfreunde ausgesetzt – bis in die 1990er Jahre reserviert für Parteifunktionäre, Staatsgäste und die kubanische Oberschicht. Sie kommen jedoch nicht nur wegen der Landschaft und den Tieren hier her. Erleben Sie insbesondere auch die Abgeschiedenheit der Insel, die herrlichen kleinen felsgesäumten Sandbuchten oder das nahe Riff. Fabelhaft! Man kennt sowas kaum noch.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Abendessen und Übernachtung im Hotel Cayo Saetia mit Halbpension. Alternativ: Sollte das Hotel Cayo Saetia nicht verfügbar sein, fahren Sie weiter bis zum Hotel Pinares de Mayari (Halbpension) inmitten des La Mansura Nationalparks. Das Hotel dort ist idyllisch in der Sierra de Cristal gelegen – ein idealer Ausgangspunkt für spannende Ausflüge in die Region. Man hat hier die Möglichkeit, in einem durch die Höhenlage bedingten, für Kuba eher untypischen Klima wilde Orchideen u. v. a. m. zu erkunden. Kuba authentisch und weitab der üblichen Touristenpfade.

Abendessen im Hotel.

9. Tag: Cayo Saetia / Pinares de Mayari – Banes – Guardalavaca (F, M, #)
Frühstück im Hotel. An beiden Orten – Cayo Saetia und Pinares de Mayari – beginnt der Tag mit Freizeit. In Cayo Saetia können Sie z. B. auf Entdeckertour gehen oder die Zeit am schönen Strand genießen. In Pinares de Mayari bietet sich ggf. eine Wanderung zu den Wasserfällen Salto Guayabo an. Empfehlenswert!

Mittagessen in einem Restaurant der Region.

Sie fahren weiter in Richtung Banes. Hier befindet sich die Ausgrabungsstädte „Chorro de Maita“ mit einem Museum zum Thema der indianischen Urbevölkerung.

Die Route führt weiter zum Örtchen Biran. Ein Dorf in dem auch ein paar Wurzeln der Weltgeschichte liegen. Hier befindet sich die ehemalige Finca der Familie Castro, die noch weitgehend original erhalten ist. Auf dem weitläufigen Areal kann man erfahren, wie die Brüder Fidel und Raul Castro aufgewachsen sind und wie zur damaligen Zeit die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Finca-Eigentümer und ihrer Arbeiter waren. Heute ist die Finca ein Revolutionsmuseum (die Öffnungszeiten variieren – ein Besuch der Gehöfte kann nicht garantiert werden).

Ihre Entdecker-Rundreise durch den „wilden Osten“ Kubas endet an den Traumstränden von Guardalavaca in der Region Holguin. Sie können dort eine erholsame Badeverlängerung anschließen. Es stehen etliche Hotels verschiedener Kategorien zur Verfügung. Von preiswert im 3*-Segment bis hin zu exklusiven Hotelanlagen im 5*-Bereich. Bitte kontakten Sie uns, wenn Sie dazu eine Beratung wünschen, bzw. wenn Sie bereits einen konkreten Hotelwunsch haben. Wir werden Ihnen ein attraktives Angebot dafür erstellen.

ALTERNATIV: Sofern Sie auch noch den Westen Kubas mit seinen touristischen Highlights wie z. B. Viñales, Havanna oder Trinidad entdecken möchten, teilen Sie uns einfach Ihre Vorstellungen mit. Gerne werden wir Ihnen einen für Sie unverbindlichen Reisevorschlag zusenden.

Auszeichnung der Verpflegungsleistungen:

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, AI = All inclusive, # = ohne Verpflegung.