Aktueller Pfad
Gesundheitsbestimmungen bzw. Empfehlungen
Auf dieser Seite wollen wir Ihnen Informationen zu Gesundheitsbestimmungen und Empfehlungen für Kuba-Reisen zur Verfügung stellen. Die Bestimmungen und Wissenswertes zum Thema Covid-19 erläutern wir unter dem Menüpunkt "Einreise".
Impfungen
Für Kuba sind keine Impfungen vorgeschrieben, es sei denn man kommt aus Gelbfiebergebieten. Empfohlen wird jedoch vom Robert-Koch-Institut eine Impfung gegen Hepatitis A und bei längeren Aufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Bitte überprüfen Sie, ob die üblichen Standardimpfungen wie Polio, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und ggf. Mumps, Masern, Röteln ihre Wirksamkeit noch nicht verloren haben.
Reiseapotheke
Auf jeden Fall sollte man Medikamente, Verbandsmaterial und Sonnen- wie Insektenschutzmittel mitnehmen, da diese Dinge in Kuba nur teuer, bzw. schwer erhältlich sind. Auch Kondome sind in Kuba knapp und von schlechter Qualität und angesichts der Tatsache, dass sowohl Aids wie auch andere Geschlechtskrankheiten in Kuba weit verbreitet sind sollten diese Teil der Reiseapotheke sein.
Wasser
Auch wenn das Leitungswasser als trinkbar gilt, sollte man das Wasser vorher abkochen oder auf gekauftes Wasser oder andere Getränke zurückgreifen.
Mückenschutz
In Kuba kann durch Mückenstiche das meist relativ harmlos verlaufende Dengue-Fieber übertragen werden. Aus diesem Grund sollte auf einem ausreichenden Mückenschütz geachtet werden. Es sollte – wenn möglich – körperbedeckende Kleidung getragen werden (lange Hosen, lange Hemden). Tagsüber und in der Dämmerung sollte man Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt auftragen und ggf. nachts unter einem Moskitonetz schlafen. Kuba gilt als Malariafrei.
Zusatzinformation:
Insbesondere dem Schutz vor Stechmücken kommt seit Herbst 2025 und nach dem Hurrikan „Melissa“ eine besondere Bedeutung zu. In der Folge der Naturkatastrophe wird ein deutlicher Anstieg von mückenübertragenen Krankheiten wie Dengue-Fieber, Chikungunya-Fieber und Oropouche-Fieber festgestellt. Lassen Sie sich – vor allem wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, die durch diese Krankheiten einer höheren Gefährdung ausgesetzt ist – rechtzeitig vor Reisestart, idealerweise mindestens 3 Monate zuvor, vom Hausarzt oder Reisemedizinern beraten und entsprechend der ärztlichen Empfehlung ggf. impfen.
Medizinische Versorgung
Auf Kuba gibt es kein Rettungssystem, das unseren europäischen Standards entspricht. Dies gilt insbesondere bei dringenden Fällen, bei denen nicht mit schneller Hilfe und Transport in fachlich ausreichend ausgerüsteten Fahrzeugen gerechnet werden kann. Die für Ihren persönlichen Bedarf notwendigen Medikamente (bitte in der Originalverpackung, für den Fall, dass Sie am Zoll kontrolliert werden) sollten Sie in ausreichender Menge mit sich führen. Bei der Einreise ist der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben (siehe Einreisebestimmungen).
Medizinische Behandlung für Ausländer ist in Kuba nur in speziellen Ausländerkrankenhäusern bzw. Ausländerabteilungen von Krankenhäusern vorgesehen (Clínicas Internacionales). Bei akuten Notfällen wird prinzipiell auch in anderen Krankhäusern eine (kostenpflichtige) Erstbehandlung vorgenommen. Die Kosten können die in Deutschland üblichen übersteigen.
Für weitere aktuelle Informationen zum Thema Impfungen und Gesundheit empfehlen wir Ihnen die Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.






