Buchungscode: CU-ERL-V-MG-0004
Mietwagenrundreise "Kuba completa" - 14 Tage / 13 Nächte
 

1. Tag: Ankunft Flughafen Havanna (optional Flughafen Varadero)
Am Flughafen Havanna erwartet Sie ein Vertreter unserer örtlichen Partneragentur. Anschließend Taxi Transfer in Ihr Hotel bzw. Ihre Privatpension. (Ein Transfer vom Flughafen Varadero ist optional gegen Aufpreis möglich).

2. Tag: Havanna
Exklusive Stadtführung Havanna: Entdecken Sie gemeinsam mit einem unserer speziell ausgebildeten, deutschsprachigen Reiseleiter die historische Altstadt zu Fuß und das moderne Havanna in einem der weltbekannten Oldtimer aus den 50er und 60er Jahren (Verfügbarkeit vorausgesetzt) - inkl. Mittagessen:

  • Spaziergang durch die Hauptstraβen und Plätze im historischen Zentrum der Altstadt: Ehemaliger Waffenplatz, Franziskanerplatz, Alter Platz und Platz der Kathedrale.
  • Besuch des „Garten von Mutter Teresa“ mit dem griechisch-orthodoxen Tempel.
  • Spaziergang von der „Cortina de Valdés“ bis zu den Überresten der Waffengiesserei „Maestranza de la Artillería“.
  • Panoramarundfahrt in einem der weltberühmten Oldtimer aus den 50er und 60er Jahren durch das moderne Havanna (Stadtviertel Centro Habana, Vedado, Miramar) mit Halt an den wichtigsten Punkten wie: Capitol Nacional, Platz der Revolution, usw..
  • Kurze Fahrt durch den Wald Havannas und den Park „Metropolitano".

Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Mietwagenübernahme, Havanna - Pinar del Rio - Vinales
Nach dem Frühstück übernehmen Sie Ihren Mietwagen in Havanna im „rent-a-car“-Büro. Sie fahren heute in den Westen der Insel. Die Kuba Mietwagenrundreise beginnt mit der Fahrt nach Pinar del Rio. Die Provinz mit gleichnamiger Hauptstadt ist berühmt wegen ihres Tabaks, der als einer der besten weltweit gilt. Am schnellsten geht es über die „Ocho Via“ genannte Schnellstrasse (ca. 2,5 Stunden) von Havanna direkt nach Pinar del Rio. Im Zentrum der Stadt Pinar del Rio lohnt sich ein Besuch der Zigarrenfabrik.

Das Tal Vinales erreicht man von Pinar del Rio über eine schmale gewundene Strasse in ca. 1 Stunde. Unterwegs kann man bei Tabakfeldern und kleinen Tabakbauern stoppen und ev. sogar ein Tabak-Trockenhaus besuchen.

4. Tag: Vinales
Nach dem Frühstück in Ihrer Unterkunft erleben Sie die atemberaubende Landschaft des Vinales-Tals mit den tropisch bewachsenen, "Mogotes" genannten Karsthügeln. Die beste Aussicht hat man von der Terrasse des Hotels Los Jazmines. Es gibt mehrere Tropfsteinhöhlen, die ausgeschildert sind. Eine davon hatte Che Guevarra als militärischen Kommandostand während der Invasion der Exilkubaner eingerichtet.

Die Landschaft lädt zum wandern oder einem Ritt hoch zu Pferde ein. Ein Besuch bei einem Kleinbauern und seiner Familie ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Menschen sind sehr freundlich, kontaktfreudig und alles andere als fotoscheu. Badefreuden an Bountystränden gibt es z. B. auf der kleinen Insel Cayo Jutias nördlich von Vinales (ca. 1,5 Stunden Fahrt).

Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Vinales - Cienfuegos
Nach dem Frühstück in Ihrer Unterkunft führt die Kuba Mietwagenrundreise zurück über die "Ocho Via" und die zentrale Autobahn "Carretera Central" weiter zur Hafenstadt Cienfuegos an der karibischen Südküste (ca. 6 Stunden). Evtl. lohnt sich ein Abstecher nach La Boca / Guamá (Abfahrt bei Jagüey Grande). Dort finden Sie eingebettet in eine phantastische Natur eine der größten Krokodilfarmen Lateinamerikas, sowie auf einer Insel im nahe gelegenen See "Laguna del Tesoro" die Nachbildung eines Dorfes der ausgestorbenen Ureinwohner Kubas, den Taínos.

Zur Weiterfahrt nach Cienfuegos biegen Sie bei Aguada de Pasajeros von der Zentralautobahn ab. Die auffällig saubere und hübsche Stadt Cienfuegos wurde Mitte des 19ten Jahrhunderts von französischen Architekten in einem Stück geplant und gebaut. Das ist an der verspielten Architektur deutlich zu sehen. Für Städteplaner ist diese Stadt mit ihrem schachbrettartig angelegten Strassen und Plätzen ein beliebtes Studienobjekt.

In der als Fußgängerzone angelegten Haupteinkaufsstraße ist in den letzten 50 Jahren kaum etwas verändert worden. Die Läden sehen heute noch genau so aus wie vor einem halben Jahrhundert. Man fühlt sich wie in einer Zeitmaschine. Interessant ist auch, das Angebot nebeneinander liegender PESO Geschäfte (Zahlung in Nationaler Währung) und CUC Geschäfte (Zahlung in der Devisen gleichen Touristenwährung) zu vergleichen. Dann versteht man das kubanische System der doppelten Wirtschaft und erfährt etwas vom täglichen Leben der Einheimischen.

Die Straßen in Cienfuego sind angelegt wie ein Schachbrettmuster. Platz scheint bei Gründung der Stadt vor 250 Jahren kein Problem gewesen zu sein. Sehenswert ist das Terry Theater. Fahren Sie auch hinaus auf die Halbinsel Punta Gorda, wo die Stadt weit in die Bucht von Cienfuegos hineinreicht.

Hier stehen noch einige alte koloniale Holzhäuser, die man vor 100 Jahren per Katalog aus den USA bestellen konnte. Mit etwas Glück können Sie in der geschützten Bucht von Cienfuegos Delfine beobachten. Ein Zeichen, dass die Bemühungen, die Wasserqualität der Hafenbucht zu sanieren, Erfolg hatten. In der Marina können Bootsausflüge gebucht werden. Ausserhalb der Stadt liegt der weltberühmte Botanische Garten von Cienfuegos mit der grössten Palmenarten-Sammlung der Welt.

6. Tag: Cienfuegos - Trinidad
Die Fahrt von Cienfuegos nach Trinidad geht über eine schmale Landstrasse und führt durch die südlichen Ausläufer der Gebirge „Montanas Guamuhaya“ und „Escambray“. Die Strasse führt an mehreren kleinen malerischen Buchten vorbei, die zum Teil sehr versteckt liegen, aber meistens ausgeschildert sind. Vor allem lohnt sich Guajimico, nicht zu verfehlen durch den riesigen Indianer, der bei der Abzweigung auf der Küstenstrasse den Weg weist. Etwas weiter Richtung Trinidad liegt der ebenfalls schöne Strand „Playa Ingles“.

Kurz vor Trinidad, in der Höhe der Ortschaft Piti Fajardo, empfehlen wir Ihnen einen Abstecher ins Gebirge. Auf schmalen und zum Teil steilen und kurvigen Bergstrassen – auch solche Strecken gehören mit zu einer richtigen Kuba Mietwagenrundreise geht es ins Herz des Gebirges „Montanas de Guamuhaya“. Speziell für interessierte und naturbegeisterte Besucher wurde hier der Park „El Nicho“ erschlossen. Lassen Sie den Wagen stehen und genießen Sie auf einer Wanderung das kühle Klima und den Fernblick auf die Berge und die karibische Südküste. Ein unvergessliches Schauspiel. Danach empfehlen wir, zur Küstenstrasse zurück zu fahren und die Reise nach Trinidad fortzusetzen (planen Sie für diesen Ausflug mind. 4 Stunden ein).

In Trinidad angekommen parken Sie den Wagen in einer der Strassen mit Kopfsteinpflaster und erobern in den folgenden Stunden eine der wenigen komplett aus dem 18ten Jahrhundert erhaltenen kolonialen Städtchen Lateinamerikas. Sie wähnen sich in einer Filmkulisse für einen altmodischen mexikanischen Revolutions- oder amerikanischen Wild-West-Film. Die Stadt ist im 18ten Jahrhundert reich geworden als Zucker-Ausfuhrhafen. Sie lebte von der zwischen Escambray Gebirge und der Küste liegenden fruchtbaren Ebene „Valle de los Ingenios“ (Zuckermühlental).


Erklimmen Sie im alten Zentrum der Stadt im Gemeindemuseum die Dachterrasse (Palacio Cantero). Von hier aus haben Sie den besten Überblick über die Stadt. Sehenswert sind auch das Museum für koloniale Architektur und Kunst, das Alexander von Humboldt-Museum für Naturkunde und auch das so genannte Museo Romantico, in dem zu sehen ist, wie die Zuckerbarone Trinidads früher gelebt haben.

In mehreren Restaurants und Bars der Stadt wird kubanische Live-Musik gespielt und sogar Tanzunterricht gegeben. Abends empfiehlt sich unbedingt ein Besuch der „Casa de la Trova“, wo kubanische Musik von alten und jungen Bands gespielt wird und Kubaner und ausländische Besucher zum Tanzen kommen.

7. Tag: Trinidad - Sancti Spiritus - Camagüey
Nach dem Frühstück in der Unterkunft geht es auf der Landstrasse Richtung Sancti Spiritus. Unterwegs lohnt sich der Stop beim „Mirador del Valle“. Ein Aussichtspunkt auf einem Hügel neben der Strasse mit Panoramablick über das Tal und die Stadt, die karibische Küste und die Berge.

Im Zentrum von Sancti Spiritus, einer verschlafenen Landbaustadt, fallen die vielen amerikanischen Oldtimer und Pferdewagentaxis auf. Hier kann man sich vorstellen, wie noch vor wenigen Jahren der Verkehr in Havanna aussah. Auch wird begreiflich, warum die Kubaner allgemein keinen modernen Verkehr gewöhnt sind und sich auf der Strasse kaum um Autos kümmern. Im Zentrum der Stadt gibt es ein „Sklaverei Museum“.

Über Jatibonico geht die Kuba Mietwagenrundreise auf der Carretera Central, die das Rückgrad der Insel formt, zur Stadt Ciego de Avila. Sie haben jetzt das geographische Zentrum der Insel erreicht. Sie befinden sich genau in der Mitte zwischen den beiden Metropolen oder besser gesagt Gegenpolen der Insel, Havanna und Santiago de Cuba. Um Kuba und die Kubaner richtig zu verstehen ist es sehr wichtig, etwas von den Unterschieden und Gegensätzen zwischen West Kuba „el occidente“ und Ost Kuba  „el oriente“ und den unterschiedlichen Mentalitäten der Kubaner in West und Ost zu erfahren. Das geht nirgends besser als hier, wo die Kubaner sich auf der Durchreise von West nach Ost oder von Ost nach West treffen.

Im weiteren Verlauf ist die „Carretera Central“ nicht mehr mehrspurig ausgebaut sondern eine einfache Landstrasse. Wie alles in Kuba kommt auch die Carretera Central aus Havanna und verläuft sich irgendwo unterwegs auf dem Weg von West nach Ost. Über Florida (ja, das gibt es nicht nur in den USA) geht es weiter in die Kirchenstadt Camagüey.

8. Tag: Camagüey - Bayamo - Santiago de Cuba
Nach dem Frühstück fahren Sie in Richtung Santiago de Cuba und machen einen Zwischenstop in Bayamo, der zweiten Stadt, die von dem Eroberer Diego Velázquez auf der Insel gegründet wurde. Sie trug damals den Namen „San Salvador de Bayamo“ und wurde 1869 zur Hauptstadt der entstehenden Republik proklamiert.

Nach dem Mittagessen in einem landestypischen Restaurant Fortsetzung der Kuba Mietwagenrundreise in Richtung Santiago de Cuba mit einem Zwischenstop an der Kirche „El Cobre“, die der Schutzpatronin Kubas, der barmherzigen Jungfrau „Virgen de la Caridad del Cobre" geweiht ist.

Weiterfahrt nach Santiago de Cuba.

9. Tag: Santiago de Cuba
Frühstück in Ihrer Unterkunft. Das Programm der Kuba Miewagenrundreise lässt Ihnen den ganzen Tag zur freien Verfügung, um die Stadt und ihre Umgebung zu erkunden. Das Beste ist, erst aus der Stadt herauszufahren. Auf dem Weg besuchen Sie den Friedhof „Santa Iphigenia“, auf welchem viele Nationalhelden begraben liegen. Seit Dezember 2016 ruht hier auch der frühere Präsident und Revolutionsführer Fidel Castro. Interessant ist auch das Familiengrab der Familie Bacardi, die mit dem Rumgeschäft eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Santiago de Cuba gespielt hat.

Besuchen Sie die Festung „El Morro“ am Eingang zur Bucht von Santiago de Cuba. Hier haben Sie einen herrlichen Blick auf die Bucht, die Stadt und das tatsächlich blaue karibische Meer.

Östlich von Santiago de Cuba liegen an der Küste, weitab von der Stadt, einige Strände und Strandhotels. Bei Las Guasimas führt eine Seitenstrasse über Serpentinen ins Gebirge. So erreichen Sie den Naturschutzpark „La Gran Piedra“. Ein riesiger Felsen ist dort durch Erosion an allen Seiten so frei gelegt worden, dass man meint, er müsse jeden Moment herabstürzen und ins Meer rollen. Von hier hat man einen unvergesslichen Weitblick über die Bergwelt und das Meer. Zurück in der Stadt besuchen Sie z.B. das Bacardi Museum und das älteste Haus Kubas, das der erste spanische Vize-König Velasquez bewohnt hat. Abends ist der Besuch der „Casa de la Triva“ direkt bei der „Plaza Central“ ein absolutes MUSS. Ein Mekka für alle Liebhaber der kubanischen Musik.

Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Santiago de Cuba - Guantanamo - Baracoa
Frühstück in Ihrer Unterkunft. Entsprechend dem Routenplan der Kuba Mietwagenrundreise durchqueren Sie heute die Insel von der Südküste zur Nordküste. Die 50 km lange Strasse durch das Gebirge, genannt „Farola“,  ist in Kuba sehr berühmt. Sie ist die einzige Strecke in Kuba mit zahlreichen Serpentinen. Sie fahren heute durch ganz unterschiedliche Klimazonen und Höhenlagen mit ständig wechselnder Flora.

Das Gebirge fängt die von Norden kommenden Regenwolken und kühlen Winde ab. Deshalb regnet es an der Nordküste um Baracoa herum häufiger. Dort sieht man daher fruchtbare subtropische Landschaften und Plantagen. Bis zur Südküste kommt nur selten Regen. Es sei denn, dass ein aus Süd-Osten kommender Wirbelsturm sintflutartige Regenfälle zur Unterseite der Insel heranführt. Die Südküste ist deshalb meistens heiß und trocken. In den höheren Regionen des Gebirges ändert sich außerdem die Flora von subtropisch zu mediterran.

Von Santiago de Cuba aus fahren Sie zuerst über eine Landstrasse bis zur Ortschaft Alto Songo. Nach einigen Kilometern kommen Sie auf die Schnellstrasse Richtung Guantanamo. Weiter geht es auf Ihrer Fahrt entlang der felsigen Küste nach Osten Richtung Baracoa. Sie werden viele Kakteenarten und andere Pflanzen und Sträucher sehen, die an die Hochebene in Mexiko erinnern.

Sie verlassen dann die Karibikküste und fahren hinauf zum „Paso de Cuba“. Von dort können Sie noch einmal einen phantastischen Blick zurück auf die Südküste genießen. In Baracoa angekommen können Sie sich bei einem Spaziergang einen ersten Eindruck dieser interessanten Stadt verschaffen ... und die "Beine vertreten".

11. Tag: Baracoa
Frühstück in der Unterkunft. Auch heute lässt Ihnen das Programm der Kuba Mietwagenrundreise einen ganzen Tag Zeit, um das Städtchen Baracoa und den östlichsten Zipfel der 1.250 km langen Insel zu erkunden. Zuerst fahren Sie weiter nach Osten. In dieser fruchtbaren Gegend gibt es viele Kleinbauern, die Kaffee, Kakao, Bananen, Mamey und viele andere tropische Früchte anbauen. Machen Sie einen Besuch bei einem der Bauern.

Noch weiter im Osten wird die Besiedelung spärlicher. Hier leben die letzten indianischen Einwohner Kubas. Bei „La Maquina“ führt ein Landweg bis zur „Punta Maisi“, dem östlichsten Punkt Kubas. Von hier sind es weniger als 80 km hinüber zur Insel Haiti. Zurück in der Stadt machen Sie einen Spaziergang durch das Zentrum. Selbst die Kubaner behaupten, dass hier die Uhren langsamer gehen, als im Rest des Landes …

Interessant ist das Museum „Matachin“ zum Thema „Indianer in Kuba“. Sehenswert ist auch das massive Holzkreuz „La Cruz de Parra“ in der Kirchenruine "Nuestra Sra de Asuncion“. Das Kreuz wurde angeblich von Christoph Columbus mitgebracht und hier bei seinem ersten Besuch aufgestellt. Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert von Piraten zerstört. Das Kreuz aber hat überlebt und ist heute die älteste erhaltene katholische Reliquie in der "neuen" Welt.

Am Abend gehen Sie am besten erst in eines der vielen privaten „Wohnzimmer“ Restaurants, genannt „Paladar“. Danach gehen Sie zur „Casa de la Trova“ und tanzen mit Einheimischen Salsa, Rumba und Cha Cha Cha.

Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Baracoa - Holguin
Nach dem Frühstück empfehlen wir heute einen frühen Reisestart. Sie fahren entlang der malerischen Nordküste mit vielen Buchten und vorgelagerten Inseln in Richtung Holguin (ca. 6 - 8 Std). Insbesondere am Anfang der Strecke, in der Nähe der Stadt Baracoa, wird die Vegetation bezaubernd schön und die Straßen sind von Unmengen von Palmen und tropischen Pflanzen umsäumt. Als Kontrastprogramm liegt auf ihrem Weg aber auch die Industrieregion um die Stadt Moa, die von der Nickelindustrie lebt und durchaus ihre Spuren in der Natur hinterlassen hat.

Die nächste Anlaufstelle im Verlauf dieser Kuba Mietwagenrundreise ist Holguin. Die Stadt wird in Kuba auch Stadt der Parks genannt. Alleine in der Altstadt gibt es davon vier Stück! Mit der gleichen Berechtigung könnte man den Ort auch „Stadt des Bieres“ nennen – alle namhaften kubanischen Biere werden hier gebraut: z.B. Crystal, Mayabe oder Bucanero …

Fragen Sie nach der „Loma de la Cruz“ und besteigen Sie diesen kubanischen Kreuzgang auf einem Hügel. Von dort herab gibt es einen schönen Rundblick auf die Stadt und Umgebung.

13. Tag: Holguin - Santa Clara
Heute beginnt die Rückfahrt nach Havanna. Die Kuba Mietwagenrundreise geht ihrem Ende entgegen. Nachdem Sie sich im Osten des Landes ausreichend Zeit genommen haben, gilt es heute eine längere Strecke zurückzulegen. Zunächst lädt die Stadt Las Tunas noch zu einem Besuch des Bauernmarkts ein.

Auf Landstrassen und später wieder auf der Carretera Central geht es an Camagüey und Florida vorbei weiter bis nach Ciego de Avila. Sie sind nun zurück aus dem „Oriente“ und befinden sich wieder an der Grenze zur Welt des Westens.

Weiterfahrt nach Santa Clara, der Stadt in Kuba, die für die allermeisten Kubaner eine ganz herausragende Bedeutung hat. Denn hier liegt einer bekanntesten Revolutionäre um Fidel Castro begraben: Che Guevara.

14. Tag: Santa Clara - Havanna (optional Varadero), Mietwagenrückgabe
Nach dem Frühstück können Sie z.B. die „Plaza de Revolucion“ mit dem Denkmal Che Guevarras besuchen. Im Mausoleum haben seine sterblichen Reste, die zusammen mit denen seiner letzten Mitstreiter aus dem bolivianischen Dschungel vor einigen Jahren überführt wurden, eine letzte Ruhestädte gefunden. Für die kubanische Revolution ist dies heute eine der "heiligen" Orte.

Heute endet Ihre Kuba Mietwagenrundreise. Der Leihwagen steht Ihnen noch bis zum nächsten Morgen zur Verfügung.

Sie haben im Anschluß u.a. folgende Möglichkeiten:

  • Sie fahren zurück nach Havanna, um dort z.B. noch auf eigene Faust auf Erkundungstour zu gehen.
  • Sie schliessen an ihre Rundreise eine erholsame Badeverlängerung am Traumstrand von Varadero an. Dort stehen Ihnen Hotels für die verschiedensten Ansprüche zur Auswahl (es fallen zusätzliche Rückführungsgebühren für den Mietwagen an).

Bitte teilen Sie uns ggf. ihre Wünsche für die Verlängerung mit. Wir beraten Sie gerne kompetent und für Sie unverbindlich.

Nachstehend noch ein paar Reisetipps für ihre Weiterreise, abhängig von Ihrer gewählten Route:

Nach dem Frühstück im Hotel geht es zurück nach Havanna bzw. nach Varadero. Wenn Sie zügig ihr Ziel erreichen möchten, nehmen Sie die „Carretera Central“ nach Havanna (ca. 2,5 Stunden).

Alternativ fahren Sie in Richtung Sagua la Grande. Diese "Bummelstrecke" über die Dörfer entlang der Nordküste bis Cardenas und anschliessend weiter nach Varadero lohnt sich und bietet vielfältige Impressionen des typisch kubanischen Dorflebens. Nach Havanna fahren Sie von Varadero zuerst nach Matanzas. Kurz vor Matanzas sollten Sie die sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle „Bellamar“ besuchen. Und sei es auch nur zum abkühlen.

Das Flusstal des „Canimar“ bei Matanzas lädt zu einer Wanderung in schöner Natur ein.Sie können von Matanzas aus auch in das malerische Yumuri Tal fahren. Es führt zwischen den Bergen hindurch am Fluss und der Eisenbahnlinie entlang. Beim Dorf Arcos de Canasi kommen Sie wieder auf die Via Blanca genannte Hauptstrasse entlang der Küste. Machen Sie eine wohlverdiente Pause beim Aussichtspunkt an der grössten und höchsten Strassenbrücke „Bacunayagua“. Nicht nur die Aussicht ist beeindruckend, sondern auch die hier immer frisch zubereitete und beste „Pina Colada“ Kuba’s.

Einige Kilometer vor Havanna liegen unterhalb der Hauptstrasse die Sandstrände des Ostens „Playas del Este“. Ausländischen Tourismus gibt es hier an den grossen und schönen weissen Sandstränden kaum. Dies ist das Badeparadies für die Einheimischen, die hier im Sommer zu vielen tausenden Kurzurlaub machen.

In der Ortschaft Cojimar lohnt es sich, einen Drink in der Ernest Hemingway Bar zu nehmen. Hier hat der berühmte US-amerikanische Novellist den Erzählungen seines Kapitäns Gregorio zugehört und hat davon den preisgekrönten Roman „Der alte Mann und das Meer“ verfasst.

Nach der Rückkehr aus der „provincia“, wie die Habaneros etwas abschätzig das Inland ausserhalb Havannas nennen, wird Ihnen Havanna jetzt wie eine rastlose Großstadt vorkommen.

Rückgabe des Mietwagens bei der Vermietstation.

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