Buchungscode: CU-ERL-V-MG-0007
Mietwagenrundreise "Kuba total" – 15 Tage / 14 Nächte
 

1. Tag: Ankunft Flughafen Havanna (optional Flughafen Varadero)
Nach der Landung am Flughafen Havanna werden Sie von einem Mitarbeiter unserer örtlichen Partneragentur in Empfang genommen. Anschließend erfolgt der Transfer zu Ihrer Unterkunft in Havanna. (Ein Transfer vom Flughafen Varadero ist optional gegen Aufpreis möglich!) Kuba total kann losgehen!

Übernachtung je nach der von Ihnen gewählten Variante – Budget oder Plus..

2. Tag: Havanna
Frühstück in Ihrer Unterkunft. Am Morgen unternehmen Sie eine spannende Altstadtwanderung mit einem Deutsch sprechenden Reiseleiter. Sie besuchen die vier großen Plätze (Plaza de Armas, Plaza San Francisco, Plaza de la Catedral, Plaza Vieja) und statten dem Jardin de Madre Theresa mit dem griechisch-orthodoxen Tempel einen Besuch ab. Dann machen Sie einen Spaziergang, der Sie von der Cortina de Valdés bis zur alten Waffengießerei "Maestranza de la Artillería" führt.

Nach einem Mittagessen in der Altstadt von Havanna beginnt dann der entspannte und "kultige" Teil der Stadtbesichtigung. Sie besteigen einen der weltbekannten Oldtimer aus den 50er und 60er Jahren und erkunden bei einer Panorama-Rundfahrt das moderne Havanna. Sie fahren entlang des Malecón, durch die Stadtviertel Centro, Vedado und Miramar und machen dabei Halt an den spannendsten Punkten wie dem Capitolio, dem Plaza de la Revolución und anderen. Abschließend machen Sie eine kurze Fahrt durch den Wald Havannas sowie den Park Metropolitano, bevor es zurück zu Ihrer Unterkunft geht.

Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Havanna - Pinar del Rio - Vinales
Frühstück in Ihrer Unterkunft. Danach ist im Tourenplan Ihrer Mietwagenrundreise Kuba total festgelegt, dass Sie jetzt Ihr Fahrzeug übernehmen und danach Havanna verlassen. Also los!

Ein wichtiger Hinweis: Der Mietvertrag läuft auf den Namen des angemeldeten Fahrers! Nur der angemeldete Fahrer ist berechtigt das Auto in Empfang zu nehmen und nur der angemeldete Fahrer kann das Auto zurückbringen. Der angemeldete Fahrer muss bei der Übernahme des Autos auch einen gültigen Führerschein sowie den Reisepass vorlegen.

Nach der Übernahme des Fahrzeugs geht es zunächst in den Westen der Insel. Die Provinz Pinar del Rio mit der gleichnamigen Hauptstadt ist bekannt dafür, dass in dieser Region der weltweit wahrscheinlich beste Tabak angebaut wird. Im Zentrum der Stadt Pinar del Rio lohnt sich der Besuch der Zigarrenfabrik.

Das Tal von Viñales erreicht man von Pinar del Rio über eine schmale, gewundene Straße in ca. einer Stunde. Unterwegs kann man bei Tabakfeldern und kleinen Tabakbauern stoppen und eventuell sogar ein Tabak-Trockenhaus (Bild) besuchen. Erleben Sie die atemberaubende Landschaft des Tals von Viñales mit den tropisch bewachsenen, "Mogotes" genannten Karsthügeln. Die beste Aussicht hat man von der Terrasse des Hotels Los Jasmines.

In dieser Region gibt es mehrere ausgeschilderte Tropfsteinhöhlen. In einer solchen Umgebung ist es immer interessant Wanderungen zu unternehmen oder einen Ausritt zu wagen. Ebenfalls lohnenswert: Ein Besuch bei einem Kleinbauern und seiner Familie ist ein unvergessliches Erlebnis! Die Menschen hier sind sehr freundlich, kontaktfreudig und stehen auch gerne für ein gemeinsames Foto bereit!

Übernachtung in einer Casa Particular oder im Hotel (je nach gewählter Variante, Budget oder Plus) mit ÜF in Vinales.

4. Tag: Vinales - San Diego de los Banos - Soroa
Nach dem Frühstück geht es zurück in Richtung Pinar del Rio und von dort über die alte Landstrasse zur kleinen Ortschaft San Diego de los Baños. Dieser Ort liegt mitten im Nationalpark „La Guira“. Hier findet man alte Heilquellen, die bis zum Beginn der Revolution sehr gefragt waren. Die Anlage ist sehr interessant und absolut einen Besuch wert, auch wenn die Einrichtung eher altmodisch ist. Natürlich ist die Erkundung des Naturparks eine sehr reizvolle Variante. Sie haben die Wahl.

Weiter geht es mit grober Orientierung Richtung Havanna, bis Sie von der breiten Hauptstraße zur Region Las Terrazas abbiegen und dort nach Soroa fahren. In der Umgebung des Gebirges Sierra del Rosario können Sie nicht nur spannende und interessante Wanderungen unternehmen. Sie können auch den größten Wasserfall der Region besuchen oder in einem großen Orchideengarten eine enorme Anzahl dieser schönen Gewächse bewundern. Kuba total, ganz wie Sie wollen.

Übernachtung in einer Casa Particular mit ÜF (oder vergleichbar) in Soroa.

5. Tag: Soroa - Guiness - Cienfuegos
Nach dem Frühstück  geht es zunächst weiter Richtung Havanna. Statt zurück in die kubanische Hauptstadt zu reisen, umfahren Sie diese jedoch auf einer südlichen Route, die Sie zu einer für den Tourismus noch wenig entdeckten Kulturlandschaft führt.

Vor etwa 200 Jahren entstanden um Havanna herum viele landwirtschaftlich geprägte Ortschaften, die von der Nähe zu Havanna und dessen Hafen profitierten und somit die angebauten Güter – vornehmlich Zuckerrohr und Tabak – gewinnbringend verkaufen konnten. Der größte dieser Orte ist heute beinahe schon eine Geisterstadt: Guiness! Zwischen diesem Ort und Havanna wurde 1836 die erste Eisenbahnverbindung der Neuen Welt angelegt.

Die Wahrscheinlichkeit in Guiness auf Touristen zu treffen ist noch ziemlich gering. Da Sie Kuba total gebucht haben, haben Sie hier die Möglichkeit, einen unverfälschten Teil kubanischer Geschichte zu genießen. Ein Besuch im Gemeindemuseum verschafft hierbei einen noch tieferen Einblick in die Vergangenheit! Auch die kleine Kirche der Santa Barbara bietet mit Informationen über die Volksreligion Santeria die Möglichkeit, sich ein präziseres Bild über das kubanische Gesellschaftssystem zu verschaffen.

Im einzigen privaten Restaurant, genannt "Paladar", können Sie typisch kubanisch zu Mittag essen.

Danach geht es weiter auf der „Carretera central“ in Richtung Osten. Bei Jaguey Grande können Sie einen kleinen Umweg fahren zum Nationalpark "Cienaga de Zapata", der mit seiner weitläufigen Sumpf- und Mangrovenlandschaft sowie den vielen teils endemischen Vogelarten absolut sehenswert ist. Größere Bekanntheit hat jedoch vor allem die in dieser Region gelegene Schweinebucht erlangt, in der Exilkubaner einst mit einer Invasion die Revolution um Fidel Castro beenden wollten. In einem kleinen Museum kann man darüber einiges erfahren.

Über Aguada, Yaguaramas und Rodas geht es dann zur Hafenstadt Cienfuegos (Bild) an der Südküste.

Übernachtung je nach gewählter Variante (Budget oder Plus) mit ÜF in Cienfuegos.

6. Tag: Cienfuegos - Trinidad
Nach dem Frühstück fahren Sie ins Zentrum der Stadt Cienfuegos, wo Sie sich bei einem Spaziergang durch die Einkaufsstraße in die 50er Jahre zurückversetzt fühlen. Die Straßen in Cienfuego sind angelegt wie ein Schachbrettmuster. Die schöne und interessante Architektur ist französich-kolonial geprägt und stammt vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Sehenswert ist das Theater Tomas Terry (Bild) am Parque José Martí.

Auch die Halbinsel Punta Gorda lädt dazu ein entdeckt zu werden. Die Stadt reicht hier weit in die Bucht von Cienfuegos hinaus. Mit etwas Glück können Sie in der geschützten Bucht auch Delfine beobachten. In der Marina können Bootsausflüge gebucht werden. Außerhalb der Stadt liegt der weit über die kubanische Staatsgrenze hinaus bekannte Botanische Garten von Cienfuegos mit der größten Ansammlung unterschiedlicher Palmenarten weltweit.

Die Fahrt von Cienfuegos nach Trinidad führt über eine stark befahrene schmale Straße und durch die südlichen Ausläufer der Gebirgsketten „Montanas Guamuhaya“ und „Sierra Escambray“. Unterwegs ist ungefähr auf halber Strecke nach Trinidad ein Abstecher ins Gebirge beim Dorf San Francisco eine interessante Abwechslung. Hier können Sie im Herzen des Gebirges "Montanes de Guamuhaya" den Park "El Nicho" besuchen. Bei einer kleinen Wanderung in angenehmem Klima haben Sie einen tollen Blick auf die Bergwelt sowie hinaus auf das karibische Meer. Beides zusammen bietet ein unvergleichliches Schauspiel.

Nach der Rückkehr auf die Küstenstraße führt Sie das Kuba total Fahrtenbuch entlang mehrerer kleiner Buchten in Richtung Trinidad.

Übernachtung in einer Casa Particular mit ÜF in Trinidad (Budget) oder an der Playa Ancon (Plus) mit AI, je nach gewählter Variante.

7. Tag: Trinidad - Sierra Escambray - Trinidad
Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum historischen Zentrum von Trinidad. Lassen Sie den Wagen in einer der Kopfsteinpflasterstraßen stehen und erobern Sie in den folgenden Stunden eine komplett aus dem 18. Jahrhundert erhaltene, koloniale Stadt, wie sie so in Lateinamerika kaum noch zu finden ist. Damals wurde die Stadt durch Zuckerhandel am zugehörigen Hafen reich und bedeutend für die kubanische Wirtschaft. Der Zucker wurde im Hinterland von Trinidad mit Sklavenarbeit im "Valle de los Ingenios" (Zuckermühlental) angebaut, das man auch heute noch besuchen kann.

Besteigen Sie im alten Stadtzentrum im Gemeindemuseum die Dachterrasse (Palacio Cantero). Von hier aus haben Sie den besten Ausblick über die Stadt. Sehenswert sind auch das Museum für koloniale Architektur und Kunst, das Humboldt-Museum für Naturkunde, Plaza Mayor (Bild) und auch das so genannte „Museo Romantico“, in dem zu sehen ist, wie die Zuckerbarone Trinidads früher gelebt haben.

In mehreren Restaurants und Bars der Stadt wird kubanische Live-Musik gespielt und sogar Tanzunterricht gegeben. Abends empfiehlt sich unbedingt ein Besuch der „Casa de la Trova“, wo kubanische Musik von alten und jungen Bands gespielt wird und Kubaner und ausländische Besucher zum Tanzen kommen. Erleben Sie hier Kuba total in Reinkultur. Natürlich ist auch ein Badebesuch auf der Halbinsel vor Trinidad möglich, wo man schöne Sandstrände am karibischen Meer vorfindet.

Naturliebhaber können einen Ausflug ins Escambray-Gebirge mit dem Ziel „Topes de Collantes“ absolvieren. Sie können dort in einem subtropischen Wald wandern und in kühlen Wasserfällen baden. In Trinidad können Sie einen Ausflug mit LKWs in die Berge buchen. Mit etwas Glück fährt sogar (vormittags) entweder eine der letzten Dampfloks mit einigen offenen Waggons im Stil des 19. Jahrhunderts oder ein kleiner Triebwagen Marke Eigenbau – genannt „Karata“. Die Bahnfahrt geht von Trinidad durch das Zuckermühlental zur Ortschaft Manaca Iznaga und eventuell sogar weiter bis zur kleinen Ortschaft Meir.

Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Trinidad - Sancti Spiritus - Camagüey
Der nächste Tag mit Kuba total. Nach dem Frühstück geht es auf der Landstraße Richtung Sancti Spiritus. Unterwegs lohnt sich der Stop beim „Mirador del Valle“. Das ist ein Aussichtspunkt auf einem Hügel neben der Straße mit Panoramablick über das Tal und die Stadt, die karibische Küste und die Berge. Im Zentrum von Sancti Spiritus fallen die vielen amerikanischen Oldtimer und Pferdewagentaxis auf. Hier gibt es auch ein Sklaverei-Museum, das sich ausgiebig mit der Zeit des Sklavenhandels beschäftigt.

Über Jatibonico geht es weiter zur Stadt Ciego de Avila, wo sich das geografische Zentrum der Insel befindet. Die Entfernung zu den beiden größten Städten Kubas, Havanna im Westen und Santiago de Cuba im Osten, ist hier gleich groß. Nehmen Sie sich die Zeit und machen Sie an der Bar der Raststätte „El Centro“ eine Pause. Genießen Sie das Gefühl, gewissermaßen genau im Mittelpunkt zu stehen. Hier können Sie sich auch mit den Einheimischen über die Unterschiede zwischen dem Westen sowie dem Osten Kubas austauschen – dabei werden Sie sicherlich interessante Erkenntnisse gewinnen!

Im weiteren Verlauf ist die „Carretera Central“ nicht mehr mehrspurig ausgebaut sondern eine einfache Landstrasse. Wie alles in Kuba kommt auch die Carretera Central aus Havanna und verläuft sich irgendwo unterwegs auf dem Weg von West nach Ost. Über Florida (nein, nicht über den amerikanischen Bundesstaat, der Ort auf Kuba heißt so) geht es weiter in die Kirchenstadt Camagüey.

Übernachtung in einer Casa Particular oder im Hotel mit ÜF (je nach gewählter Variante) in Camagüey.

9. Tag: Camagüey - Holguin
Lassen Sie nach dem Frühstück den Wagen erstmal stehen und machen Sie einen Rundgang durch das geschäftige Zentrum der Stadt. Sehr zu empfehlen ist eine Fahrt mit einer der "Bicitaxi" genannten Fahrradrikshas. Besuchen Sie auch die bekannte Töpferei und das Theater.

Die wohl interessanteste, weitere Streckenführung mit dem Auto dürfte im Sinne von Kuba total wohl Richtung Guardalavaca "über die Dörfer" führen. Hierbei bewegen Sie sich vornehmlich über kleine Seitenstraßen und fernab von üblichen Tourismusstrecken. Zuerst fahren Sie an die Nordküste zum Hafenstädtchen Nuevitas. Von dort aus geht es parallel zur Nordküste über San Miguel de Baga, Camalote und Manati zur Hafenstadt Puerto Padre und weiter über Jesus Menendez zur Ortschaft Velasco.

Hier können Sie die „Casa de Cultura“ besuchen. Auch ein Laie erkennt sofort, dass dieses architektonisch auffallende Backsteingebäude etwas ganz Besonderes sein muss. Tatsächlich handelt es sich um eine noch unentdeckte architektonische Kostbarkeit. Bitten Sie den Direktor um eine Führung. Es lohnt sich!

Danach geht es weiter bis zur Stadt Holguín. Fragen Sie dort nach der „Loma de la Cruz“ und besteigen Sie diesen kubanischen Kreuzgang auf einem Hügel. Von dort herab haben Sie einen schönen Rundblick auf die Stadt und Umgebung. Nicht weit von hier, bei der Ortschaft Santa Lucía, liegt an der Küste die „Bahia de Bariay“, einer der angeblichen Landungspunkte von Christoph Columbus.

Übernachtung in einer Casa Particular oder im Hotel mit ÜF (je nach gewählter Variante) in Holguin.

10. Tag: Holguin - Baracoa
Auch heute starten Sie gleich wieder nach dem Frühstück, denn Sie haben eine längere und vor allem erlebnisreiche Strecke zu bewältigen. Das Tagesziel ist Baracoa, die älteste und abgelegenste Stadt Kubas und zudem die erste Hauptstadt des Landes nach der Kolonialisierung.

Zuerst besuchen Sie die Ortschaft Banes gleich hinter Guardalavaca. Hier befindet sich die Ausgrabungsstädte „Chorro de Maita“ mit einem Museum zum Thema der indianischen Urbevölkerung. Das Städtchen Banes mutet mit seinen vielen Holzhäusern sehr karibisch an. In der Stadt gibt es ein weiteres sehenswertes Museum für die Indo-Kubanische Kultur.

Nach Süden geht es weiter bis zum Stausee „Nipe“. Bei Santa Isabel de Nipe führt eine kleine Seitenstraße zum Gehöft Biran, wo sich die Finca der Familie Castro befindet. Hier wurden die Brüder Fidel und Raul Castro geboren. Heute ist es ein Revolutionsmuseum, in dem unter anderem noch die Wiege Fidels zu sehen ist.

Zurück auf der Hauptstraße geht es weiter Richtung Osten an der Atlantikküste entlang über Mayari, Levisa und Sagua Tanamo zur Hafenstadt Moa. Dieser Nickel-, bzw Bauxit-Ausfuhrhafen ist einer der wichtigsten der Welt. Riesige industrielle Bauruinen sorgen aber für eine bedrückende surrealistische Stimmung in dieser geschundenen Landschaft, in der die roten Bauxit-Minen aussehen wie große Wunden in der umliegenden grünen Natur.

Nach Moa wird die Landschaft wieder schöner, die Straße aber auch enger und kurviger. Die Berge rücken hier näher an das Meer heran. Hier befindet sich der Naturschutzpark Alexander von Humboldt. Das Andenken an den bekannten deutschen Naturforscher wird in Kuba unter anderem mit diesem Park bewahrt.

Nach langer Kurvenfahrt erreichen Sie das Städtchen Baracoa. Es liegt eingeklemmt zwischen dem Meer und den Bergen (Bild).

Übernachtung in einer Casa Particular oder im Hotel mit ÜF (je nach gewählter Variante) in Baracoa.

11. Tag: Baracoa - Guantanamo - Santiago de Cuba
Geniessen Sie Ihr Frühstück und danach geht es weiter auf Ihrer Kuba total Mietwagenrundreise. Heute durchqueren Sie die Insel von der Nordküste zur Südküste. Die 50 km lange Straße durch das Gebirge, genannt „Farola“,  ist in Kuba sehr berühmt. Es ist die einzige Strecke in Kuba mit zahlreichen Serpentinen. Sie fahren heute durch ganz unterschiedliche Klimazonen und Höhenlagen mit ständig wechselnder Flora.

Von Baracoa aus passieren Sie zuerst mehrere Dörfer, in denen die Kleinbauern direkt an der Straße tropische Früchte verkaufen. Das sieht man ansonsten selten in Kuba. Vom Pass „Paso de Cuba“ haben Sie einen phantastischen Blick auf die Südküste, die Sie später bei Playita de Cajobabo erreichen. Es ist hier einige Grade wärmer als in Baracoa. Immerhin befinden Sie sich nun wieder auf der karibischen Seite der Berge.

Bei dem Dorf Tortuguilla biegt die Küstenstraße ab ins Inland und führt um die Bucht von Guantanamo herum in die Ebene der Stadt Guantanamo. Dieser Ort mit dem weltbekannten Namen liegt ca. 40 km hinter der Küste. Der Eingang zur Bucht von Guantanamo ist beidseitig besetzt und versperrt vom gleichnamigen US-Marine-Stützpunkt. Er ist auf kubanischer Seite an allen Seiten von einer militärischen Sperrzone umgeben. Die Straße nach Guantanamo führt hinter Tortuguilla an der Sperrzone entlang. Die Sicht auf den Stützpunkt ist durch einige Hügel versperrt, an einigen Stellen kann man jedoch einen Blick auf diesen Hotspot der Weltpolitik werfen. Der Pachtvertrag zwischen den USA und Kuba ist bereits seit einigen Jahren abgelaufen. Kuba verlangt bisher erfolglos die Rückgabe.

Die Architektur der Stadt Guantanamo zeigt, dass die Hafenstadt bessere Zeiten gekannt hat. Heute ist sie deutlich gezeichnet von wirtschaftlichem Niedergang. Abgeschnitten vom Zugang zum Meer und hinter den Bergen gelegen hat die Stadt nur wenig Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Havanna und seine zentralistische Regierung sind hier so weit entfernt, wie nirgends sonst in Kuba. Machen Sie zu Fuß einen Spaziergang durch das alte Zentrum der Stadt und besuchen Sie den Bauernmarkt (Bild).

Bei der Weiterfahrt von Guantanamo in Richtung Santiago de Cuba führen die ersten Kilometer über eine Schnellstrasse, die dann aber nach kurzer Zeit abrupt aufhört. Weiter geht es über eine Landstrasse bis zur Ortschaft Alto Songo. Hier biegen Sie nach Süden ab und erreichen nach wenigen Kilometern Fahrt Santiago de Cuba, die Hauptstadt des Ostens von Kuba.

Übernachtung in einer Casa Particular oder im Hotel mit ÜF (je nach gewählter Variante) in Santiago de Cuba.

12. Tag: Santiago de Cuba
Frühstück in der Casa Particular oder im Hotel. Sie haben den ganzen Tag zur Verfügung, um die Stadt und ihre Umgebung zu erkunden. Ein interessanter Ort ist sicherlich der Friedhof „Santa Ifigenia“, auf dem viele Nationalhelden von Kuba begraben liegen. Darunter mit José Martí einer der größten Volkshelden überhaupt. An seinem Grab gibt es in regelmäßigen Abständen eine Wachablösung, die überaus sehenswert ist. Interessant ist auch das Familiengrab der Familie Bacardi, die mit dem Rum-Geschäft eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Santiago de Cuba gespielt hat. Inzwischen gibt es ein weiteres Grab einer sehr bekannten Persönlichkeit: Auch Fidel Castro fand hier seine letzte Ruhestätte.

Besuchen Sie die Festung „El Morro“ am Eingang zur Bucht von Santiago de Cuba. Hier haben Sie nicht nur einen herrlichen Blick auf die Bucht, die Stadt und das tatsächlich blaue karibische Meer. Auch ein schönes Restaurant, welches auf der Terrasse ebenfalls einen prachtvollen Ausblick bietet, lädt zum bleiben ein.

Östlich von Santiago de Cuba führt bei Las Guasimas eine Seitenstraße über Serpentinen ins Gebirge. So erreichen Sie den Naturschutzpark „La Gran Piedra“. Ein riesiger Felsen ist dort durch Erosion an allen Seiten so frei gelegt worden, dass man meint, er müsste jeden Moment herabstürzen und ins Meer rollen. Von hier hat man einen unvergesslichen Blick über die Bergwelt und das Meer.

Zurück in der Stadt besuchen Sie z.B. das Bacardi-Museum und das älteste Haus Kubas (Bild), das vom ersten spanischen Vizekönig Diego Velasquez bewohnt wurde. Abends ist der Besuch der „Casa de la Trova“ direkt bei der „Plaza Central“ ein absolutes "muss". Die Casa ist das Mekka für alle Liebhaber von kubanischer Musik sowie den zugehörigen Tänzen. So wie schon in Trinidad erlebt man hier Kuba total.

Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Santiago de Cuba - Bayamo - Ciego de Avila - Moron
Frühstück in der Casa Particular oder im Hotel. Heute beginnt die Rückfahrt in westlicher Richtung nach Havanna. Sie haben schon viel gesehen, aber Kuba total ist noch nicht zu Ende. Nachdem Sie sich im Osten des Landes ausreichend Zeit genommen haben, wartet heute eine längere Strecke nach Westen mit ein paar Höhepunkten auf Sie.

Nehmen Sie in Santiago de Cuba nicht die Schnellstraße, sondern begeben Sie sich auf die Landstraße Richtung Palma Soriano. Nach 13 km geht es beim Dorf Melgarejo auf einer kleinen Seitenstraße zum wichtigsten Pilgerort Kubas. Inmitten von grünen Hügeln und Kupferminen steht die Kathedrale der „Santissima Virgen de Cobre“ (Bild), der Schutzheiligen Kubas. Auch die Revolutionäre im Gefolge von Fidel Castro und Che Guevara haben hier in ihren jungen Jahren während des noch unentschiedenen Kampfes gegen die Diktatur Batistas Votivgaben hinterlegt und Schutz von der heiligen Maria von Cobre erbeten. Die Türme der Kirche heben sich beeindruckend ab gegen die grünen Hänge der Sierra Maestra, wo sich die Revolutionäre jahrelange versteckten.

Bei Palma de Soriano erreichen Sie die Landstraße, die Richtung Bayamo um das Sierra Maestra-Gebirge herumführt. In Bayamo sollten Sie das alte koloniale Zentrum besuchen. Hier befindet sich das Haus von Carlos Manuel Cespedes, der im 19. Jahrhundert als erster kolonialer Großgrundbesitzer seinen Sklaven die Freiheit gab und zum Unabhängigkeitskampf gegen Spanien aufrief. Das Haus ist heute ein Museum. Pferdekutschen, die hier in Ermangelung von motorisierten Fahrzeugen als Taxi dienen, laden zu einer Rundfahrt ein.

Weiter geht es durch riesige Zuckerrohrfelder zur Stadt Las Tunas. Besuchen Sie hier den Bauernmarkt. Auf der Carretera Central geht es an Camagüey und Florida (nein, nicht der US-Bundesstaat, der Ort heißt so) vorbei weiter bis nach Ciego de Avila. Sie sind nun zurück aus dem „Oriente“ und befinden sich wieder an der Grenze zur Welt des Westens.

Übernachten werden Sie heute in Morón.

14. Tag: Moron - Remedios - Santa Clara
Frühstück in der Unterkunft. Besichtigen können Sie die alte Kolonialstadt und Wirtschaftsmetropole Moron mit Eisenbahnknotenpunkt aus kolonialen Zeiten am besten mit einer der zahlreichen Pferdekutschen oder mit einem Bicitaxi. Moron ist ein eher stilles Städtchen. Touristen sieht man höchstens auf der Durchfahrt vom Flughafen bei Ciego de Avila zu den internationalen Urlaubszentren auf den nördlichen Inseln. Ein künstlicher Straßendamm verbindet das Festland bei Moron mit den Inseln Cayo Coco und Cayo Guillermo und deren herrlichen Stränden (Bild).

Sie fahren entlang der Nordküste weiter in Richtung Westen durch eine sehr fruchtbare Landschaft und passieren die landwirtschaftlich geprägten Orte Chambas und Yaguajay. In der Umgebung fallen die vielen verstreut liegenden Schornsteine der Zuckerfabriken auf, die meisten sind jedoch wegen Überalterung und zu geringer Zuckerpreise stillgelegt.

Fahren Sie auf der Landstraße zuerst in Richtung Caibarien, bevor Sie nach Remedios abbiegen. Kurz vor Caibarien führt eine Seitenstraße zum Straßendamm, der die Inseln Cayo Las Brujas und Cayo Santa Maria per Auto zugänglich macht. Interessant ist eine Fahrt über den Damm aber vor allem wegen der faszinierenden Wasserwelt mit tausenden Flamingos und Pelikanen. Danach fahren Sie zurück nach Caibarien und weiter ins Städtchen Remedios.

Bekannt ist hier das Carneval Museum und die Kirche. Machen Sie einen kleinen Spaziergang in Remedios. Im Zentrum des verschlafenen Städtchens stehen sich zwei Kirchen direkt gegenüber. Die größere, die „Iglesia Mayor“, ist zum nationalhistorischen Monument erklärt worden und beeindruckt mit einem vergoldeten Altar. Im kleinen, kolonialen Hotel „Mascotte“ können Sie bei einem Kaffee den fernen Rest der Welt hinter sich lassen und das, was im Zentrum von Remedios passiert, in aller Ruhe beobachten.

Dies ist Kuba heute. Einmal im Jahr wird Remedios wach. In der Nacht des 24. Dezember läutet die Kirchenglocke das „Fest der „Parrandas“ ein. Nach der Weihnachtsmesse in der Kirche werden von zwei konkurrierenden Stadtvierteln Umzüge mit geschmückten Wagen und Musikgruppen mit Tänzern organisiert. Die schönsten Kostüme des siegenden „barrios“ werden im nächsten Jahr im Museum der „Parrandas“ ausgestellt, wo man sie dann bewundern kann. Hierfür ist das kleine Remedios berühmt.

Das letzte Teilstück der heutigen Kuba total Tagesetappe führt Sie dann weiter nach Santa Clara.

Übernachtung in einer Casa Particular oder im Hotel mit ÜF (je nach gewählter Variante) in Santa Clara.

15. Tag: Santa Clara - Havanna oder Varadero - Mietwagenrückgabe
Der heutige, letzte Tag der Kuba total Mietwagenrundreise sieht nach dem Frühstück noch etwas Zeit in Santa Clara vor. Was genau Sie tun liegt ganz bei Ihnen. Sie können etwa die Denkmalanlage für Che Guevara mitsamt seinem Mausoleum sowie dem zugehörigen Museum besuchen (Bild). Hier hat der berühmte Revolutionär gemeinsam mit einigen seiner Mitstreiter seine letzte Ruhestätte gefunden.

Beachten Sie bei allen Planungen jedoch, dass heute auch noch die Rückfahrt in den Westen ansteht. Dabei können Sie wahlweise zurück nach Havanna fahren oder alternativ nach Varadero. In Varadero können Sie auf Wunsch noch eine entspannende Badeverlängerung in einem tollen Hotel antreten. Natürlich ist dort auch die Rückgabe des Mietfahrzeuges möglich (Rückführungsgebühren fallen an), wahlweise noch am selben Abend oder am nächsten Morgen.

Zu den verschiedenen Möglichkeiten einer eventuellen Verlängerung in Varadero oder mit weiteren, interessanten Programmpunkten auch in Havanna können Sie sich von unseren Kuba-Spezialisten natürlich gerne beraten lassen: Kontakt!

Leistungsbeschreibung:

  • Mietwagen der Autovermietung CUBACAR, Kategorie Kleinwagen: Die Bestätigung eines speziellen Mietwagentyps ist NICHT möglich, es wird ausschließlich die Kategorie bestätigt. Autos in der Kategorie "Kleinwagen" sind z.B.Kia Picanto, MG3, Geely GC6 oder Hyundai Grand i10, jeweils mit manueller Gangschaltung. Optionale Mietwagenupgrades sind – abhängig von der Verfügbarkeit – problemlos buchbar.
  • Der Mietwagen steht ab dem dritten Programmtag in Habana für Sie zur Abholung bereit. Die Mietwagenübernahme erfolgt um 9:00 Uhr am ersten Miettag. Am letzten Programmtag muss die Rückgabe vor Büroschluss der Vermietstation erfolgen (i.d.R. 17:00 Uhr) bzw. am darauf folgenden Tag spätestens um 9:00 Uhr.
  • Unbegrenzte Freikilometer.
  • Eine detaillierte Straßenkarte von Kuba.
  • Transfer vom Internationalen Flughafen Havanna zum Programmhotel (andere Transfers, z.B. von Varadero sind optional möglich).
  • Exklusive, deutschsprachige Stadtführung in Havanna mit anschließender Rundfahrt in einem Oldtimer – inkl. Mittagessen.
  • Insgesamt 13 Übernachtungen mit Frühstück in landestypischen Privatpensionen / Casas Particulares sowie 1 Übernachtung mit Frühstück in einem Hotel (Budget-Variante) oder 13 Übernachtungen im Hotel mit ÜF sowie 1 Übernachtung mit Frühstück in einer Casa Particular (Plus-Variante).


Im Preis nicht beinhaltet sind folgende Leistungen:

  • Hin- und Rückflug nach Kuba.
  • Touristenkarte (Einreisevisum) – dies können Sie bei uns optional zum Preis von 25 € / Reiseteilnehmer mitbuchen.
  • Die zu hinterlegende Kaution, ggf. weitere anfallende Zusatzkosten z.B. für einen Zusatzfahrer oder Rückführungsgebühren. Bitte s.u. „Mietwagen Konditionen“.
  • Kraftstoffverbrauch.
  • Bei Fahrzeugrückgabe an einer Flughafen-Vermietstation ist ein Zuschlag von US-$ 25,-- vor Ort zu zahlen (Stand 07.2022). *
  • Parkgebühren und Verwarnungsgelder.
  • Besichtigungen, Eintrittsgelder und Reiseleitung, sofern im Programmablauf nicht ausdrücklich als inklusive gekennzeichnet.
  • Trinkgelder, Getränke und persönliche Ausgaben.
  • Manche der im Programmablauf vorgesehenen Hotels verlangen zu Weihnachten (24. und 25.12.) bzw. Silvester (31.12.) einen Aufpreis. Diesen können Sie bei uns im Voraus erfragen. Der Aufpreis wird ggf. gesondert berechnet und in der Buchungsbestätigung / Rechnung ausgewiesen

* Preisänderungen durch den kubanischen, staatlichen Autovermieter vorbehalten.

Fahrer oder Reiseleiter gewünscht?

Fahrer oder Reiseleiter in Kuba

Sie haben einen Mietwagen gebucht, aber wollen nicht selbst fahren? Oder sie suchen einen erfahrenen Reiseleiter? Beides? Kein Problem. Für die Informationen zu Ihrem Fahrer klicken Sie bitte hier. Für den Reiseleiter klicken Sie hier. Und wenn Sie beide Qualifikationen in einer Person wünschen hier.

Badeverlängerung?

Badeverlängerung in Kuba, z. B. Varadero

Nur noch ein Klick bis zur Badeverlängerung.

Sportliche Aktivitäten

Sportliche Aktivitäten in Kuba

Tauchen, Golfen, Kitesurfen, Segeln oder anderes sportliches? Klick!

Kuba mit dem Wohnmobil

Mit dem Wohnmobil durch Kuba

Man kann Kuba auch völlig unabhängig mit einem gemieteten Wohnmobil erkunden. Mehr Informationen? Dann klicken Sie einfach.